Optionen handeln
Das Feld der Optionen resp. Derivate ist riesig. Man spricht davon, dass es über 350.000 Produkte hier gibt. Wir beschränken uns auf eine Übersicht in grundsätzlicher Natur, also auf ein grundsätzliches Verständnis, was Optionen sind, und auf praktische Beispiele.

Wann sind Optionen eine gute Wahl?
Es gibt viele Szenarien, die meisten bedingt durch politisches Handeln. An erster Stelle stehen Kriege, wie der Ukraine-Krieg und aktuell der Iran-Krieg. Es war auch so beim Irak-Krieg und für kurze Zeit beim Afghanistan-Krieg. Aber auch jüngst bei der US-amerikanischen Zoll-Politik des donald t. kam es zu solchen kurzfristigen Verwerfungen.
Was alle diese Szenarien vereint ist, dass, und wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, die Börsen-Märkte stark nach unten ausschlagen können und die Kurse drohen, regelrecht abstürzen.
Wer in solchen Zeiten Zertifikate hält, läuft Gefahr, „ausgenockt“ zu werden. D.h. der Kurs der Basis-Aktie reißt die Knock-out-Schwelle und ein Totalverlust ist die Folge.
Deshalb sehen wir in Optionen in solchen Marktphasen eine echte Alternative zu den Zertifikaten, denn mit Optionen lassen sich solche Knock-out Gefahren zielgenau und mit kalkulierten Risiken abwehren.
Viel Spaß beim Weiterlesen.

Was sind Optionen?
Optionen sind derivative Finanzinstrumente. Ihr Wert leitet sich direkt von einem Basiswert (z.B. Aktien, Indizes, Rohstoffe) ab.
Optionen sind bedingte Termingeschäfte, bei denen der Käufer das Recht (nicht die Pflicht) hat, den Basiswert zu einem festgelegten Preis (Strike) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).
Optionen sind Verträge, deren Preis von der Kursentwicklung eines Basiswerts abhängt.
Asymmetrisches Risiko:
Der Käufer zahlt eine Optionsprämie und hat ein begrenztes Verlustrisiko, während der Verkäufer (Stillhalter) eine Verpflichtung eingeht.
Im Gegensatz zu Optionsscheinen sind Optionen meist standardisierte Verträge, die an Terminbörsen gehandelt werden.
Funktionen: Optionen dienen der Spekulation auf steigende/fallende Kurse oder der Absicherung (Hedging) von Portfolios.
Zusammenfassen kann man sagen: Optionen lassen sich als spezialisierte Derivate beschreiben, die ein Recht, aber keine Verpflichtung beinhalten. Sie sind ein bedingtes Termingeschäft, bei dem ein Marktteilnehmer als Käufer und ein anderer als Verkäufer auftritt. Optionen verbriefen je nach Art – und davon gibt es viele – das Recht zum Kauf oder Verkauf eines Basiswertes (sog. Underlying) zu einem festgelegten Preis und Zeitpunkt.
Ein schwieriger Begriff, der aber wichtig im weiteren Zusammenhang mit Optionen steht, ist der der Leerverkäufe.
Leerverkäufe (Short Selling) bei Aktien sind Handelsgeschäfte, bei denen Anleger auf fallende Kurse spekulieren.
Dabei werden Aktien, die man nicht besitzt, von einem Verleiher geliehen und sofort zum aktuellen Kurs verkauft, mit dem Ziel, sie später günstiger zurückzukaufen.
Die Differenz abzüglich Gebühren ist der Gewinn.
Wichtige Fakten und Synonyme:Synonyme: Short Selling, Short-Position, „Aktien shorten“.
Funktionsweise: Leihen -> Verkaufen -> (Kurs fällt) -> Günstiger Rückkauf -> Rückgabe der Aktie.
Beispiel: Eine Aktie wird zu (100€) geliehen und verkauft. Fällt der Kurs auf (80€), wird sie zurückgekauft. Der Gewinn beträgt (20€) (vor Gebühren).
Risiko: Wenn der Kurs steigt, sind die Verluste theoretisch unbegrenzt, da der Rückkaufpreis immer höher wird.
Zweck: Spekulation auf Kursverluste oder Absicherung (Hedging) bestehender Portfolios.
Auswirkung: Leerverkäufe erhöhen das Angebot und können Abwärtsdruck auf Aktienkurse ausüben.
Risikohinweis: Leerverkäufe sind hochspekulativ und eignen sich primär für erfahrene Anleger.
Im Bereich der Optionen gibt es Leerverkäufe (man spricht auch gerne von „Stillhaltergeschäften“), wobei man hier primär zwischen dem Leerverkauf der Option selbst (Stillhaltergeschäft) und dem Einsatz von Optionen als Alternative zum klassischen Aktien-Leerverkauf unterscheidet.
Der Leerverkauf einer Option (Short-Position):
Wenn Ihr eine Option verkauft, die Ihr nicht besitzt, geht Ihr eine Short-Position ein. Man nennt Euch dann einen Stillhalter.
Short Call:
Ihr verkauft das Recht, eine Aktie zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Ihr spekuliert auf fallende oder gleichbleibende Kurse. Ihr erhältet sofort eine Prämie. Euer Risiko ist theoretisch unbegrenzt, falls der Aktienkurs massiv steigt.
Short Put: Ihr verkauft das Recht, eine Aktie zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Ihr spekuliert auf steigende oder gleichbleibende Kurse. Ihr seid verpflichtet, die Aktie zu kaufen, falls der Kurs unter den Basispreis fällt.
Optionen als Ersatz für Aktien-Leerverkäufe:
Anstatt sich echte Aktien zu leihen und diese leerzuverkaufen (was oft teuer und kompliziert ist), nutzen viele Anleger Optionen, um auf fallende Kurse zu setzen:
Kauf einer Put-Option (Long Put):
Dies ist der „einfache“ Weg, um von fallenden Kursen zu profitieren. Euer Verlustrisiko ist auf die gezahlte Prämie begrenzt.
Synthetischer Short:
Kombination aus dem Kauf eines Puts und dem gleichzeitigen Verkauf eines Calls mit gleichem Basispreis.
Dies bildet das Gewinn-/Verlustprofil eines echten Aktien-Leerverkaufs.
Wichtiger Unterschied: Beim echten Leerverkauf von Aktien leiht Ihr Euch eine Anzahl und verkauft sie. Beim Leerverkauf von Optionen (Short Call/Put) „erschafft“ Ihr einen Vertrag und kassiert dafür eine Gebühr (Prämie), geht aber damit eine oft riskante Verpflichtung ein.
Rollen. Ein weiterer wichtiger Begriff im Optionsscheinhandel.
Im Optionsscheinhandel bezieht sich der Begriff „Rollen“ auf das Schließen einer bestehenden Optionsschein-Position und das gleichzeitige Öffnen einer neuen Position mit anderen Konditionen (z. B. anderem Basispreis oder anderem Verfallstag).
Dies geschieht in der Regel, um eine Strategie anzupassen – zum Beispiel Gewinne zu sichern, Verluste zu begrenzen oder von veränderten Markterwartungen zu profitieren.
Typische Rollen-Szenarien:
Rollen nach oben/unten (bei gleich bleibendem Verfallstag)
Beispiel: Ein Anleger hält einen Call-Optionsschein mit Basispreis 50 €. Der Kurs steigt auf 60 €. Er verkauft den alten Schein (Gewinnmitnahme) und kauft einen neuen Call mit Basispreis 60 €, um von weiteren Kurssteigerungen zu profitieren.
Rollen in einen späteren Verfallstag (bei gleichem Basispreis)
Beispiel: Der Optionsschein läuft bald aus, aber der Anleger erwartet die erhoffte Kursbewegung erst später. Er verkauft den bald verfallenden Schein und kauft einen mit längerer Laufzeit. Das kostet meist zusätzliches Geld (Zeitwertaufschlag).
Kombiniertes Rollen (neuer Basispreis + neuer Verfallstag)
Wird oft genutzt, um eine Position „kostenneutral“ zu rollen – etwa wenn der alte Schein im Geld ist und man den inneren Wert nutzt, um einen neuen Schein mit höherem Basispreis und längerer Laufzeit zu finanzieren.
Wichtige Effekte beim Rollen:
Transaktionskosten (Spread, Gebühren) fallen doppelt an (Verkauf + Kauf).
Der Zeitwertverlust beginnt beim neuen Schein von vorne – das kann bei langen Haltedauern nachteilig sein.
Man verändert die Kennzahlen (Delta, Omega, Hebel) – ein Rollen in einen höheren Basispreis reduziert z. B. den Hebel.
Zusammenfassung:
Rollen ist eine aktive Anpassungsstrategie, kein automatischer Vorgang. Erfahrene Trader nutzen es, um Positionen an neue Markterwartungen anzupassen, müssen aber Kosten und veränderte Risikoparameter beachten.

Wer an weiteren Informationen zum Rollen von Optionen interessiert ist, findet hier alles, was er braucht.

Wir fokussieren in diesem unübersichtlichen Markt zu Beginn auf einige praktische und eher einfach umsetzbare Optionsstrategien, die Renditeaussichten in hoch-volatilen Marktphasen haben und auch für kleinere Kontengrößen geeignet sind.
Es handelt sich dabei um verbriefte Optionen, meist als Optionsscheine (Warrants) bezeichnet, das sind in Wertpapierform verbriefte Derivate, die Anlegern das Recht einräumen, einen Basiswert (wie Aktien, Indizes, Rohstoffe) zu einem festgelegten Preis (Strike) innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).
Im Gegensatz zu Standardoptionen an Terminbörsen werden Optionsscheine von Banken emittiert, sind meist kleiner stückelbar und weisen aber – das sollte nie vergessen werden – ein Emittentenrisiko auf.
Sie ermöglichen gehebelte Partizipation an Kursbewegungen.
Wichtige Aspekte verbriefter Optionen:
Funktionsweise: Es handelt sich um Inhaberschuldverschreibungen, die ein Recht, aber keine Pflicht verbriefen.
Hebelwirkung (Leverage): Aufgrund des geringeren Kapitaleinsatzes im Vergleich zu einem Direktinvestment führen Kursänderungen des Basiswerts zu einer überproportionalen Wirkung auf den Preis des Optionsscheins.
Struktur: Ein Optionsschein besteht aus dem Basiswert, Basispreis, Laufzeit und Bezugsverhältnis.
Risiken: Es besteht das Risiko des Totalverlusts, wenn der Optionsschein z. B. am Laufzeitende wertlos verfällt. Zudem besteht ein Emittentenrisiko (Insolvenz der Bank).
Handel: Sie können börslich und außerbörslich gehandelt werden, was sie für Privatanleger zugänglich macht.
Unterschied zu Optionen (Eurex/Börse):
Emittent: Optionsscheine werden von Banken herausgegeben, Optionen an Börsen sind standardisierte Verträge ohne Emittentenrisiko.
Handelbarkeit: Optionsscheine sind als Wertpapiere verbrieft (in ein Wertpapier „gegossen“), während Optionen meist als Buchungen im Depot existieren.
Typische Formen verbriefter Optionen sind klassische Optionsscheine, Optionsscheine mit amerikanischer/europäischer Ausübungsart und diverse Hebelzertifikate.
Hierzu gehören z.B. der Cash Secured Put, der Bull Put Spread, der Bear Call Spread oder der Iron Condor.

Hierzu gehören z.B. der Cash Secured Put, der Bull Put Spread, die Covered Call Optionsstrategie.
Beispiel: Cash Secured Put
Begriffe sind: Theta – Gamma – Vega (man nennt sie gelegentlich auch „die Griechen“), Out of the Money (OTM), Underlying, innerer Wert und Strike.
Wir nehmen einmal beispielhaft an, eine US-Aktie wird zu 56 USD gehandelt. Es wird ein Cash Secured Put mit einem Out of The Money (OTM) Strike von 50 USD und einer Laufzeit von 30 Tagen gezeichnet. Der Anleger erhält eine Prämie von 100 USD (1 USD pro Aktie bei einem Kauf von normalerweise 100 Stück). Gleichzeitig hat er 5.000 USD auf seinem Konto, für den Fall, dass er die Aktien kaufen muss.
Ein Cash Secured Put ist der Verkauf einer Put-Option mit der Absicht, den Basiswert ggf. zum Strike-Preis zu kaufen. Dabei stellt der Verkäufer sicher (Verkäufer-Margin), dass genug Kapital vorhanden ist, um die Zuteilung abzudecken. Das Ziel besteht in der Regel darin, den Basiswert (bspw. Aktien) zu einem vordefinierten, günstigeren Kursniveau (Put Spread) zu kaufen.
Je näher der Ausübungspreis (Strike) am aktuellen Kurs liegt, desto höher ist zwar die Prämie, aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktien eingebucht werden (i.d.R. wird der Gewinn nicht in Geld ausgezahlt, sondern als Aktien bzw. Basiswert erhalten, sprich, ins Konto eingebucht).
Fällt der Kurs jedoch nicht unter den Ausübungspreis, behält der Verkäufer ebenfalls die Prämie und hat somit einen Ertrag erzielt, auch wenn der erwartete Aktienkauf nicht zustande kommt. Auf diese Weise kann auch in einem Seitwärtsmarkt Rendite erzielt werden.
Wir haben eine schematische Darstellung gewählt, die die einzelnen Positionen eines Cash Secured Put zusammenfasst. Das Beispiel bezieht sich auf eine Aktie als Basiswert und damit auf den für Aktienoptionen üblichen Multiplikator von 100. Etwaige Transaktionskosten sind nicht berücksichtigt.

Hier eine Beispiel-Tabelle mit dem Optionsschein-Rechner von onvista.

Kurze Errläuterungen zum Delta und zum Omega.
Underlying:
Definition: Der Basiswert ist das Fundament, auf dem Optionen, Futures, Zertifikate und andere Derivate basieren.
Beispiele: Häufige Underlyings sind Aktien, Aktienindizes, ETFs, Währungen, Rohstoffe (z.B. Gold, Rohöl) oder Anleihen.
Funktion: Die Wertentwicklung des Derivats hängt von der Kursbewegung des Underlyings ab. Es besteht also eine direkte Beziehung zwischen Underlying und Derivat.
Vertragsgegenstand: Ein Optionskontrakt bezieht sich in der Regel auf eine standardisierte Menge des Basiswerts, oft 100 Stück.
Das Delta bei Optionsscheinen (OS) ist eine Kennzahl, die angibt, um wie viel Euro sich der Preis des Scheins ändert, wenn der Basiswert (z.B. Aktie) um 1 Euro steigt oder fällt. Es liegt bei Calls zwischen 0 und 1, bei Puts zwischen -1 und 0. Ein Delta von 0,5 bedeutet, dass der OS bei einer Aktiensteigerung um 1 € um ca. 50 Cent steigt.
Wichtige Fakten zum Delta:
«Am Geld (At-the-Money): Das Delta liegt meist bei ca. 0,5.
«Im Geld (In-the-Money): Das Delta nähert sich 1 (für Calls) bzw. -1 (für Puts) an.
«Aus dem Geld (Out-of-the-Money): Das Delta ist gering, oft unter 0,3, und steigt bei Kursbewegungen kaum.
Dynamik: Das Delta ist nicht statisch; es ändert sich mit dem Kurs des Basiswerts, der Restlaufzeit und der Volatilität.
Risikoindikator: Es gilt als Faustregel für die Wahrscheinlichkeit, dass der Optionsschein am Laufzeitende im Geld landet.
Abgrenzung: Im Gegensatz zu Knock-Out-Produkten (fast konstant 1) variiert das Delta bei Optionsscheinen.
Anleger nutzen das Delta, um die Sensitivität ihrer Position gegenüber Kursbewegungen des Basiswerts zu steuern. Ein höheres Delta bietet eine stärkere Partizipation an der Basiswertbewegung, ist aber meist mit höheren Kosten verbunden.
Das Omega bei Optionsscheinen, auch als effektiver Hebel bezeichnet, ist eine Kennzahl, die angibt, um wie viel Prozent sich der Preis des Optionsscheins ändert, wenn der Basiswert (z.B. eine Aktie) um 1 % steigt oder fällt. Es ist eine präzisere Kennzahl als der einfache Hebel, da es das Delta einbezieht.
Kernfakten zum Omega:
Berechnung: Omega = Hebel x Delta
Bedeutung: Ein Omega von 5 bedeutet, dass der Schein bei 1 % Kursanstieg des Basiswerts um ca. 5 % steigt.
Dynamik: Es ist eine Momentaufnahme und ändert sich ständig mit dem Kurs des Basiswerts.
Puts: Bei Put-Optionsscheinen ist das Omega negativ, da der Wert bei fallenden Kursen steigt.
Anwendung: Hilft Anlegern, das tatsächliche Risiko und die Renditechance zu beurteilen.
Im Gegensatz zum einfachen Hebel berücksichtigt das Omega die Wahrscheinlichkeit, dass der Optionsschein am Laufzeitende einen Wert besitzt. Es ist somit eine dynamische Kennzahl, die das Delta-Risiko besser beschreibt.
Theta als Sensitivitätskennzahl des Zeitwertes gibt an, um welchen Betrag der Optionspreis fällt, wenn sich die Option dem Verfall einen Tag nähert (ceteris paribus, also unter der Annahme, dass alle weiteren Einflussfaktoren konstant bleiben). Der Theta-Einfluss dieser Optionsstrategie ist grundsätzlich positiv, weil der Zeitwert bis zur Fälligkeit abnimmt. Dadurch kann der Verkäufer den Put im besten Fall bereits vor dem Verfall mit Gewinn zurückkaufen.
Vega als Sensitivitätskennzahl der impliziten Volatilität gibt an, um welchen Betrag sich der Optionspreis verändert, wenn sich die implizite Volatilität um einen Prozentpunkt verändert (ceteris paribus). Der Vega-Einfluss dieser Strategie ist grundsätzlich negativ. Der Verkäufer profitiert nach Eröffnung des Optionsgeschäfts von abnehmender Volatilität, da die Preise der Optionen entsprechend sinken und ein Rückkauf günstig möglich wird. Vor dem Verkauf der Option bedeutet allerdings eine hohe Volatilität auch eine höhere Prämie.
Gamma als Sensitivitätskennzahl beschreibt die Veränderung des Delta in Abhängigkeit von Kursbewegungen des Basiswertes (ceteris paribus). Bei einer Short-Put-Position ist Gamma negativ, was bedeutet, dass das Delta des Short Put bei steigenden Kursen des Basiswertes negativer wird.
Der Strike ist der festgelegte Preis, zu dem ein Basiswert (z. B. Aktie) bei Ausübung einer Option gekauft oder verkauft werden kann. Bei Call-Optionen hat der Optionskäufer das Recht, die Aktie zum Strike-Preis zu kaufen und bei Put-Optionen hat er das Recht sie zu diesem Preis zu verkaufen.
Eine Ausübung erfolgt in der Regel dann, wenn der Strike im Verhältnis zum Aktienkurs vorteilhaft ist. Bei einem Put ist dies beispielsweise der Fall, wenn der Ausübungspreis über dem Aktienkurs liegt.
„Out of the Money“ (OTM) ist ein Begriff aus dem Optionshandel, der beschreibt, dass eine Option (Call oder Put) bei sofortiger Ausübung keinen inneren Wert hat. Sie ist „aus dem Geld“, da der aktuelle Kurs des Basiswertes unter dem Strike-Preis (bei Calls) oder darüber (bei Puts) liegt, was zu einem Verlust bei Ausübung führen würde.
Der innere Wert einer Option ist der Betrag, den der Käufer bei sofortiger Ausübung realisieren könnte, also der wirtschaftliche Mindestvorteil. Er ist die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts (Underlying).
Stillhalter.
Was ist ein Stillhalter?
Ein Stillhalter verkauft eine Option (Call oder Put) und verpflichtet sich damit, die Bedingungen dieser Option auf Verlangen des Käufers zu erfüllen.
Beim Call ist er verpflichtet, den zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Aktie) zum vorher festgelegten Preis (Strike) zu verkaufen.
Beim Put ist der Stillhalter verpflichtet, den Basiswert zum Strike-Preis zu kaufen.
Für diese Verpflichtung erhält der Stillhalter eine sogenannte Stillhalterprämie. Diese Prämie wird beim Verkauf der Option sofort vereinnahmt. Ob daraus tatsächlich ein Gewinn entsteht, zeigt sich allerdings erst im weiteren Verlauf – etwa dann, wenn die Option wertlos verfällt, glattgestellt oder ausgeübt wird.
Bleibt die Option bis zum Verfallstag ungenutzt, behält der Verkäufer die Prämie als maximalen Gewinn.

Die Bull Put Spread Strategie
Das klassische Setup einer Bull Put Spread Strategie:
Kauf einer Put-Option mit Strike A
Verkauf einer Put-Option, Strike B auf denselben Basiswert
Strike B liegt über Strike A.

Die Bull Put Spread Strategie ist eine beliebte Optionshandelsstrategie, die von Anlegern verwendet wird, um von einem moderat steigenden Markt zu profitieren.
Grundlagen der Bull Put Spread Strategie:
Was ist ein Bull Put Spread?
Ein Bull Put Spread besteht aus zwei Put-Optionen, die auf denselbenBasiswert (z.B. eine Aktie) ausgerichtet sind, aber unterschiedliche Ausübungspreise und Fälligkeiten haben. Bei dieser Strategie verkauft der Händler eine Put-Option mit einem höheren Ausübungspreis und kauft gleichzeitig eine Put-Option mit einem niedrigeren Ausübungspreis. Beide Optionen haben denselben Verfallstag.
Ziel der Strategie:
Das Hauptziel der Bull Put Spread Strategie ist es, von einem moderat steigenden Kurs des Basiswerts zu profitieren. Der Anleger erwartet, dass der Kurs des Basiswerts über dem Ausübungspreis der verkauften Put-Option bleibt.
Funktionsweise der Bull Put Spread Strategie:
Schritte, um einen Bull Put Spread zu erstellen:
Wählen Sie einen Basiswert: Wählen Sie eine Aktie oder einen Index, von dem Sie glauben, dass er steigen wird.
Verkauf einer Put-Option: Verkaufen Sie eine Put-Option mit einem höheren Ausübungspreis. Dies wird als „verkäuflicher Put“ bezeichnet.
Kauf einer Put-Option: Kaufen Sie gleichzeitig eine Put-Option mit einem niedrigeren Ausübungspreis. Dies wird als „gekaufter Put“ bezeichnet.
Einnahmen aus Prämien: Die Differenz zwischen den Prämien, die Sie für den Verkauf der Put-Option erhalten und für den Kauf der Put-Option zahlen, stellt Ihren maximalen Gewinn dar.
Beispiel:
Angenommen, Sie glauben, dass die Aktie XYZ, die derzeit bei 50 € handelt, in den nächsten Monaten steigen wird:
Verkauf einer Put-Option: Sie verkaufen eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 48 € und erhalten eine Prämie von 2 €.
Kauf einer Put-Option: Sie kaufen eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 45 € und zahlen eine Prämie von 1 €.
Maximaler Gewinn: (Prämie der verkauften Put – Prämie der gekauften Put) = 2 € – 1 € = 1 € pro Aktie.
Maximaler Verlust: (Ausübungspreis der verkauften Put – Ausübungspreis der gekauften Put – Nettoprämie) = (48 € – 45 € – 1 €) = 2 € pro Aktie.
Vor- und Nachteile der Bull Put Spread Strategie
Vorteile:
Begrenztes Risiko: Da die Strategie eine gekaufte Put-Option beinhaltet, ist das Risiko im Vergleich zum einfachen Verkauf einer Put-Option begrenzt.
Einnahmen durch Prämien: Die Strategie ermöglicht es dem Trader, Prämien zu verdienen, was die Rendite verbessern kann.
Flexibilität: Der Trader kann die Ausübungspreise anpassen, um verschiedene Marktbedingungen und Risikoprofile zu berücksichtigen.
Nachteile:
Begrenzter Gewinn: Der Gewinn ist auf die Differenz der Prämien zwischen den beiden Optionen begrenzt.
Marktbewegungen: Wenn der Basiswert stark fällt, können die Verluste schnell steigen, insbesondere wenn der Kurs unter den Ausübungspreis der verkauften Put-Option fällt.
Komplexität: Die Strategie kann für Anfänger komplex sein, da sie ein gewisses Verständnis von Optionen und deren Preisbewegungen erfordert.
Wichtige Überlegungen:
Marktanalyse: Führen Sie eine gründliche Marktanalyse durch, um die Wahrscheinlichkeit eines moderaten Anstiegs des Basiswerts zu bewerten – Meine-börse sieht in den Fibonnaci-Retracements die bessere Alternative zu aufwendigen Marktanalyse, die in Bezug auf des Marktgeschen an der Börsen externe Analysen sind und den wahren inneren Wert sowie die die Kursentwicklungen von Optionen nicht abbilden können..
Volatilität: Achten Sie auf die Marktvolatilität, da sie die Prämien der Optionen beeinflussen kann.
Zeitfaktor: Die Laufzeit der Optionen ist wichtig. Optionen mit kürzeren Laufzeiten können eine höhere Zeitwertverringerung aufweisen.
Anregende Beispiele für diese Strategie:
Für eine Bull Put Spread Strategie im Jahr 2026 eignen sich Basiswerte mit hoher Liquidität, moderater bis hoher impliziter Volatilität und einem bullischen Grundtrend.
Geeignete Produkte (Basiswerte) für Bull Put Spreads 2026:
Laut aktuellen Analysen aus dem April/Mai 2026 sind folgende Aktien/ETFs besonders interessant:
Technologie-Giganten (Hohe Volatilität/Wachstum):
NVIDIA (NVDA): Oft empfohlen für kurzfristige Spreads (z.B. Laufzeit Mai 2026) aufgrund hoher Prämien.
Advanced Micro Devices (AMD): Hohe Volatilität (+/- 62,1%) bietet attraktive Einnahmen.
Alphabet (GOOGL): Wird als „primed“ für diese Strategie angesehen, oft mit sehr hohen Qualitätsratings.
Meta Platforms (META) & Apple (AAPL): Bieten gute Liquidität
Stabile Werte/Dividendenaristokraten (Für konservativere Spreads):
Costco Wholesale (COST): Geringere Volatilität, gut für vorsichtige Ansätze.
JPMorgan Chase & Co. (JPM): Gute Wahl aus dem Finanzsektor.
Struktur des Bull Put Spreads (Beispiel):
Short Put: Verkauf eines Puts knapp unter dem aktuellen Kurs (z.B. 1 Standardabweichung OTM).
Long Put: Kauf eines Puts mit tieferem Basispreis zur Risikoabsicherung.
Laufzeit: Bevorzugt kurzfristig (10 bis 40 Tage), um vom schnellen Zeitwertverfall (Theta) zu profitieren.
Ziel: Der Aktienkurs notiert am Ende über dem höheren Strike-Preis.
Hinweis: Optionen sind risikoreich und können zum Totalverlust führen.
Fazit:
Die Bull Put Spread Strategie ist eine nützliche Methode für Anleger, die von einem moderat steigenden Markt profitieren möchten, während sie gleichzeitig ihr Risiko begrenzen. Es ist wichtig, die Strategie gründlich zu prüfen, bevor man in den Markt einsteigt.

Die Covered Call Optionsstrategie.
Die Covered Call-Optionsstrategie ist eine beliebte Methode unter Investoren, um zusätzliches Einkommen aus ihren Beständen an Aktien zu generieren. Diese Strategie kombiniert den Besitz von Aktien mit dem Verkauf von Call-Optionen und kann sowohl in einem stabilen als auch in einem leicht steigenden Markt profitabel sein. In diesem Artikel werden wir die Grundlagen der Covered Call-Strategie, ihre Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie wichtige Überlegungen erläutern.
Grundlagen der Covered Call-Optionsstrategie
Was ist eine Covered Call-Strategie?
Eine Covered Call-Strategie besteht darin, eine Call-Option auf Aktien zu verkaufen, die Sie bereits besitzen. Diese Strategie bietet Ihnen die Möglichkeit, Prämien für den Verkauf der Option zu erhalten, während Sie weiterhin von einer potenziellen Kurssteigerung der Aktie profitieren können.
Ziel der Strategie:
Das Hauptziel der Covered Call-Strategie ist es, zusätzliches Einkommen zu generieren, während man im Besitz der zugrunde liegenden Aktien bleibt. Investoren nutzen diese Strategie häufig, um die Rendite ihrer Portfolios zu erhöhen oder sich gegen moderate Kursverluste abzusichern.
Funktionsweise der Covered Call-Strategie
Schritte zur Umsetzung einer Covered Call-Strategie:
Aktienbesitz: Stellen Sie sicher, dass Sie die zugrunde liegenden Aktien besitzen. Die Anzahl der Call-Optionen, die Sie verkaufen, sollte der Anzahl der Aktien entsprechen, die Sie besitzen (z.B. 1 Call-Option für 100 Aktien).
Verkauf einer Call-Option: Verkaufen Sie eine Call-Option mit einem bestimmten Ausübungspreis und Verfallstag. Sie erhalten eine Prämie für den Verkauf dieser Option.
Szenarien abwägen:
Aktienkurs steigt über den Ausübungspreis: Wenn der Kurs der Aktie am Verfallstag über dem Ausübungspreis liegt, wird die Option vermutlich ausgeübt und Sie verkaufen Ihre Aktien zum vereinbarten Preis.
Aktienkurs bleibt unter dem Ausübungspreis: Wenn der Kurs der Aktie unter dem Ausübungspreis bleibt, behalten Sie die Prämie und die Aktien.
Beispiel:
Angenommen, Sie besitzen 100 Aktien der Firma ABC, die derzeit bei 50 € pro Aktie gehandelt werden. Sie verkaufen eine Call-Option mit einem Ausübungspreis von 55 € und erhalten eine Prämie von 2 € pro Aktie.
Szenario 1: Der Aktienkurs steigt auf 60 €. Die Call-Option wird ausgeübt, und Sie müssen Ihre Aktien für 55 € verkaufen. Ihr Gewinn beträgt 5 € pro Aktie (55 € – 50 €) plus die Prämie von 2 €, also insgesamt 7 € pro Aktie.
Szenario 2: Der Aktienkurs bleibt bei 50 € oder fällt. Die Call-Option wird nicht ausgeübt, und Sie behalten die Prämie von 2 € pro Aktie.
Vor- und Nachteile der Covered Call-Optionsstrategie
Vorteile:
Zusätzliches Einkommen: Der Verkauf von Call-Optionen generiert Prämieneinnahmen, die die Gesamtrendite Ihrer Investition erhöhen können.
Risikoabsicherung: Die Prämie, die Sie durch den Verkauf der Option erhalten, kann teilweise als Puffer gegen Kursverluste der Aktien dienen.
Flexibilität: Sie können die Ausübungspreise und Verfallstage der Optionen anpassen, um Ihre Strategie zu optimieren.
Nachteile:
Begrenztes Gewinnpotenzial: Wenn der Aktienkurs stark ansteigt, verpassen Sie möglicherweise zusätzliche Gewinne, da Sie verpflichtet sind, Ihre Aktien zum Ausübungspreis zu verkaufen.
Pflicht zur Lieferung: Wenn die Option ausgeübt wird, müssen Sie Ihre Aktien verkaufen, was möglicherweise nicht in Ihrem besten Interesse ist, insbesondere wenn Sie an den Aktien festhalten möchten.
Marktrisiken: In einem stark fallenden Markt können die Verluste aus dem Aktienbesitz die Prämieneinnahmen übersteigen.
Wichtige Überlegungen:
Marktanalyse: Führen Sie eine gründliche Analyse der Aktie durch, bevor Sie eine Covered Call-Strategie umsetzen. Dies hilft Ihnen, den richtigen Ausübungspreis und Verfallstag zu wählen – – Meine-börse sieht in den Fibonnaci-Retracements die bessere Alternative zu aufwendigen Marktanalyse, die in Bezug auf des Marktgeschen an der Börsen externe Analysen sind und den wahren inneren Wert sowie die die Kursentwicklungen von Optionen nicht abbilden können..
Aktienbewertung: Berücksichtigen Sie die Volatilität der Aktie, da diese die Prämienhöhe der Optionen beeinflusst.
Steuerliche Auswirkungen: Informieren Sie sich über die steuerlichen Konsequenzen des Verkaufs von Optionen und der Ausübung von Call-Optionen.
Eine nicht ganz leichte Wahl:
Für eine Covered Call Optionsstrategie (gedeckte Kaufoption) benötigen Sie Produkte, die auf dem Besitz des Basiswerts (Underlying) basieren, um zusätzliche Prämieneinnahmen durch den Verkauf von Calls zu generieren.
Hier sind die passenden Produkte und Ansätze:
1. Geeignete Basiswerte (Underlyings)Sie benötigen 100 Aktien oder entsprechende Anteile eines ETF pro Optionskontrakt.
Aktien: Eignen sich besonders solche, die Sie langfristig halten möchten (Long-Position), die aber nicht zu volatil sind oder extrem stark steigen (da der Gewinn begrenzt wird).
ETFs: Breite Indizes (wie S&P 500 oder Nasdaq 100) sind ideal, da sie bei geringerem Risiko als Einzelaktien eine solide Basis bilden.
2. Derivate für die Strategie (Call Options)
Aktienoptionen: Verkauf (Short Call) von Calls auf Ihre bestehenden Aktienpositionen.
Indexoptionen: Verkauf von Calls auf ETF-Positionen (z.B. auf den SPY für den S&P 500).
3. Covered Call ETFs (Passiver Ansatz)Wenn Sie die Strategie nicht selbst verwalten möchten, gibt es ETFs, die diese Strategie automatisch umsetzen (sogenannte Buy-Write-ETFs):
JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF (JEPQ)
IncomeShares NVIDIA Options ETP

Die Iron Condor Strategie ist eine markneutrale Einkommensstrategie im Optionshandel, die darauf setzt, dass ein Basiswert (Aktie/Index) innerhalb einer bestimmten Preisspanne bleibt.
Sie besteht aus vier gleichzeitig gehandelten Optionen:
dem Verkauf eines Bear Call Spreads und eines Bull Put Spreads.
Aufbau und Funktionsweise
Kauf/Verkauf:
Ein Iron Condor kombiniert einen Verkauf (Short) eines Puts und Calls (näher am aktuellen Kurs) sowie den Kauf (Long) eines Puts und Calls weiter „aus dem Geld“ (OTM) zur Absicherung.
Positionen: Long Put (niedrigerer Strike A) Short Put (höherer Strike B) Short Call (niedrigerer Strike C) Long Call (höherer Strike D)
Ziel: Alle Optionen sollen wertlos verfallen, um die vereinnahmte Prämie (Net Credit) als Gewinn zu behalten.
Markterwartung:
Seitwärtsbewegung (niedrige Volatilität).Gewinn und Risiko
Maximaler Gewinn:
Begrenzt auf die erhaltene Prämie.
Maximaler Verlust:
Begrenzt auf die Differenz zwischen den Strikes der Spreads (abzüglich der erhaltenen Prämie).
Gewinnzone:
Der Aktienkurs notiert am Verfallstag zwischen den beiden verkauften Optionen (Strikes B und C).
Vorteile und Nachteile
Vorteile: Definierte Verluste, hohe Gewinnwahrscheinlichkeit, Zeitwertverlust (Theta) und sinkende Volatilität (Vega) wirken positiv.
Nachteile: Begrenzte Gewinnchance, hohe Margin-Anforderungen, komplexe Anpassungen (Rollen) bei Kursausbrüchen nötig.
Die Strategie wird oft als „Stillhalterstrategie“ bezeichnet, bei der man vom Rückgang der impliziten Volatilität profitiert. Sie erfordert Erfahrung in der Auswahl der Strikes und im Risikomanagement.
Für eine Iron Condor Strategie, die von einer Seitwärtsbewegung (niedrige Volatilität) profitiert, eignen sich hochliquide Basiswerte am besten. Diese bieten enge Geld-Brief-Spannen (Bid-Ask Spreads), was die Handelskosten minimiert.
Hier sind geeignete Produkte und Märkte: Index-ETFs (sehr beliebt)
SPY (SPDR S&P 500 ETF Trust): Aufgrund extrem hoher Liquidität der Standard für Iron Condors.
QQQ (Invesco QQQ Trust – Nasdaq 100): Gut geeignet für etwas höhere Volatilität.
IWM (iShares Russell 2000 ETF): Oft genutzt für mittlere Laufzeiten.
Über den Autor
Dr. Franz Rieder – 35 Jahre Erfahrung im Aktien- und Zertifikate-Trading, Entwickler von Algo-Tradingsystemen. Betreiber von meine-börse.de.
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