Wochenausblicke
Erscheint regelmäßig zum Wochenbeginn – es sei denn, es sind keine oder nur unsigifikante Änderungen zu erwarten.
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KW36: Wochenausblick vom 31.08.-04.09.2026
Rückblick
Der Dax vollführte zwar – wie angekündigt – keine dynamische Aufwärtsbewegung, übertraf entgegen unseren Erwartungen sein bisheriges Allzeithoch jedoch um satte 70 Punkte, so daß jetzt ein Wert von 26.618,74 den jemals erreichten Höchststand notiert.
Ob weitere Anschlussziele im Bereich von 26.673 bis 26.718 auf direktem Weg erreicht werden können, ist zu Wochenbeginn offen.
Auf dem jährlich stattfindenden Jackson Hole Economic Symposium – dem internationalen Treffen der Notenbankpräsidenten – äusserte sich US-Notenbankpräsident Kevin Warsh so besorgt über die Inflationsentwicklung, dass die Märkte (zumindest für diesen Tag) einen U-Turn einlegten. Im technologielastigen Nasdaq 100 führte dies zu einem 300-Punkte-Ausflug gen Süden.
Ob sich hiermit die Saisonalität durchzusetzen beginnt oder – wie im bisherigen Jahresverlauf – die allerorten zitierte ‚erstaunliche Resilienz der Märkte‘, die trotz geopolitischer Konflikte, hoher Ölpreise und persistierender Inflation die Aktienwerte weiter gen Norden zieht, werden die kommenden Handelstage – wieder einmal – zeigen.
Zum Wochenbeginn ist eine Gegenbewegung wahrscheinlich – steht doch mit dem 31.8.26 der letzte Handelstag im August sowie mit dem 1. September der 1. Handelstag des neuen Monats bevor. Beide Tage sind mit tendenziell freundlichen Kursverläufen verbunden.
Ausblick:
Ob sich mit dem neuen Monat die Handelsgeschäfte an der Börse – beispielsweise mit Aussicht auf den angekündigten Börsengang von Anthropic – Insider rechnen mit September bis Oktober – wieder beleben, bleibt ebenfalls ein Thema für den kommenden Monat.
Wir widmen uns wie gewohnt den technischen Aspekten des Marktes:
Der unten angefügte Chart des Nasdaq 100 zeigt einige mögliche Routen für die nähere Zukunft auf – abgeleitet von prägnanten Unterstützungs- und Widerstandsbereichen sowie Projektionen der Elliott-Wellen-Analyse.
Wichtig: Sowohl die Projektionen als auch die eingezeichneten Unterstützungs- und Widerstandsbereiche müssen nicht notwendigerweise erreicht werden. Wenn der Kurs aber dorthin kommt, sind sie sog. Reaktionsmarken, d.h. hier ist zumindest mit einem Zwischenstopp zu rechnen, der aber durchaus auch zum Wendebereich werden kann.

Zum Schluss noch ein Blick auf Adobe, einen Titel auf unserer Watchlist, den wir vor einigen Wochen als potenziellen Turnaroundkandidaten vorgestellt hatten. Mittlerweile ist der (sekundäre, s. Chart) Abwärtstrend bereits gebrochen. Die Werte in den blauen Kästchen stehen bereits seit Wochen dort und konnten das Kursgeschehen recht gut eingrenzen. Das macht doch Spass, oder?

KW35: Wochenausblick vom 24.08.-28.08.2026
Rückblick:
40 Billionen USD – das ist die Zahl, die in der vergangenen Wochen die Märkte bewegte. 40 Billionen USD, so hoch ist die (offizielle) Schuldenlast der Vereinigten Staaten von Amerika. Zugegeben – durchschlagend war die Reaktion der Märkte nicht, so dass die seit Mitte August andauernde Korrektur an den Aktienmärkten nach wie vor als moderat bezeichnet werden kann – und das in der vergangenen Ausgabe skizzierte Stimmungsbild „bullisch und träge“ nach wie vor als zutreffend bezeichnet werden kann.
US-Finanzminister Bessent kündigte Maßnahmen zur Stützung langlaufender US-Staatsanleihen an, um einen deutlichen Anstieg der Renditen zu verhindern. Der Erfolg? Bleibt abzuwarten.
Deutlicher und temperamentvoller fiel die Reaktion bei Währungen und den Edelmetallen aus. Auch die Kryptowährungen schnellten kräftig nach oben. Die Rallyes bei Gold und Silber wie auch bei Bitcoin erreichten das 38ger Retracement der vorangegangenen Abwärtsbewegung, so dass hier eine Pause einkalkuliert werden muss. (Zur Erinnerung: Oftmals kennzeichnet das 38ger-Retracement einer vorangegangenen Bewegung nicht nur das Ziel für einen sog. Retracement-Trade, sondern ist selbst auch pot. Schaltstelle für den weiteren Kursverlauf)
Zum Dax:
Auch der Dax erreichte nach 7 roten Tageskerzen in Folge am Freitag das 38ger Retracement dieser Abwärtsbewegung. Auch hier passt das Attribut bullisch und träge (zumindest zur Zeit) noch: An den 7 Minustagen gab der Dax gerade einmal 2,5% ab – also im Schnitt ca. 0,35% pro Handelstag. Das ist nun wirklich träge.
Umso spannender wird die Frage, ob die Korrektur trotz angespannter Saisonalität bereits wieder zu Ende ist. In diesem Fall wäre – vorzugsweise nach einem tieferen Hoch – eine Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung zu erwarten. Im bullischen Fall kann weiterhin keine sich dynamisch gen Norden ausdehnende Bewegung abgeleitet werden. Das obere Bollinger Band – s. unten stehendes Chart – mahnt weiterhin zur Vorsicht.

Ausblick:
Dax: Handelsmarken für die kommende Woche:
nach oben: Gap bei 26.292-358, max. Bereich des bisherigen Allzeithochs bei 26.500-575.
Unterstützungsbereiche:
Die bereits letzte Woche genannten Bereiche behalten bei erneuter Schwäche ihre Gültigkeit:
26.043-26.002+
25.988-923+
25.816 – 777
Hinzu kommt:
25.500 – 400 (bis 25.200) – hier ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Gegenreaktion zu rechnen.
Ein Wort zum Nasdaq 100:
Um erneutes Aufwärtspotenzial freizuschalten, müsste der Nasdaq 100 mindestens die Widerstandszone von 29.548-29.743 überwinden. (38,2% Retracement und 200-Stdn.-Linie bilden einen Kreuzwiderstand.) Das 61,8% Retracement folgt in unmittelbarer Nähe bei 29.841, bevor die 30.000er Marke in Erscheinung tritt.

KW34: Wochenausblick vom 17.08. – 21.08.2026
Rückblick:
Träge und bullisch – so lässt sich das Geschehen der letzten Handelstage an den Kapitalmärkten zusammenfassen.
Im Xetra-Dax wurden neue Allzeithochs erreicht – die Handelsspanne der gesamten Woche bewegte sich allerdings gerade einmal in einer Amplitude von einem guten Prozent. Das neue Allzeithoch von 26.573 lag dementsprechend auch nur knapp 130 Punkte über dem Allzeithoch der Vorwoche (26.445). Und entsprach damit recht exakt den in der Vorwoche formulierten Erwartungen (s. dort). Das obere Bollinger Band befindet sich mit 26.396 Punkten immer noch unter dem Schlusskurs von Freitag. 3 rote Tageskerzen in Folge – wenn auch in enger Handelsspanne – betonen ebenfalls, dass der Sprung auf neue Allzeithochs erst einmal verarbeitet werden möchte.
Auch die US-indizes blieben bullisch – der Nasdaq 100 konnte die 30.000er Marke zurückerobern, im S&P500 gab’s neue Allzeithochs.
Ausblick:
Aus dem oben Gesagten lässt sich auch für die kommende Woche keine dynamische Bewegung gen Norden ableiten. Vielmehr deutet einiges auf eine Pause oder leichte Konsolidierung hin. Politische Störfeuer – interessant ist nach wie vor der Ölpreis – sind jederzeit einzukalkulieren und könnten auch für größere Unruhe sorgen.
Bis dahin sind folgende Handelsmarken zu nennen:
Auf der Oberseite sollten der Bereich um 26.685 bis 26.825 für die nächste Haltestelle sorgen, bevor ggf. die 27.000er Marke angesteuert wird.
Unterstützungen sind eng gestaffelt:
26.360-26.319/284 bis 231
26.088-112 sollten möglichst nicht unterschritten werden, um eine direkte Fortsetzung der Aufwärtsbewegung nicht zu gefährden.
Darunter liegt schon der alte Ausbruchsbereich mit den kurzfristig erreichten 25.900 Punkten sowie der Zone bei ca. 25.800-25.700.
Xetra-Dax im Tageschart

Im Nasdaq 100 warten nach oben: 30.425 – 30.500. Darüber ist der Weg frei bis zum Allzeithoch aus dem Juni bei 30.758.
Unterstützung bieten: 29.954, 29.779 und 29.479. Ein nachhaltiger Rutsch unter 29.200-29.000 sollte vermieden werden.
Der S&P500 sollte sich weiter über dem wichtigen Fibo-Cluster bei 7.766 festigen.

Kleiner Tipp: Nehmt diesen Wochenausblick zum Anlass, mal wieder in die Chartanalyse und dort ganz besonders nach Widerstand und Unterstützung zu schauen.
KW33: Wochenausblick vom 10.08. – 14.08.2026
Rückblick:
Und wieder ist es geschehen: die erneute Aussicht auf eine Beilegung des Konflikts in Nahost war gleich zu Wochenbeginn der willkommene Anlass für einen Turnaround bzw. Push an den Märkten: Nasdaq 100 und S&P500 hatten – wie letzte Woche berichtet – jeweils auf Wochenbasis eine Hammerkerze ausgebildet, der Dax bekam den nötigen Schub(s) für ein neues Allzeithoch incl. der Eroberung der 26.000er Schwelle.
Eine große grüne Wochenkerze im heimischen Index ist die Folge. Gleichzeitig mahnt das Erreichen des oberen Bollinger Bandes (vgl. gelb gestrichelte Linien für zwei ähnliche Konstellationen in jüngerer Vergangenheit im u.a. Chart), daß eine Pause jederzeit möglich bzw. das direkte Anschlusspotenzial erst einmal begrenzt erscheint. Ein bißchen Luft nach oben ist aber noch auszumachen. Die nächsten Ziele sind 26.917 und mittelfristig 27.778.
Zu einer gewissen Zurückhaltung mahnt die Saisonalität, gelten die Monate von August/September bis sogar Oktober eher als schwach.
Dennoch bleibt: Solange der Dax sich über den alten Ausbruchsmarken (26.000 Punkte, 25.700-25.900 Punkte) halten kann, wird die direkte Fortsetzung der Reise nach Norden favorisiert.

US-Märkte:
Die US-Märkte – S&P 500 und Nasdaq 100 – boten gleich zwei Highlights in dieser Woche: Zum einen der direkte Durchmarsch zum 78,6% Retracement – nach 9 Wochen Korrektur, die allerdings noch nicht abgeschlossen sein muss, und zum anderen der Sprung des S&P 500 auf ein neues Allzeithoch.

Dieses Allzeithoch ist umso bedeutender – sollte es sich als nachhaltig erweisen – weil es gleichzeitig den Sprung über eine mehrfache Fibonacci-Widerstandszone bezeichnet. Widerstände in einem Bereich, den der Kurs noch nie berührt hat? Ja, genau, Fibonacci-Projektionen in sog. uncharted Territory zeigen wichtige Widerstände und damit potenzielle (zumindest) temporäre Wendepunkte, also auch Kursziele, an denen es sich lohnen kann, etwas Geld vom Tisch zu nehmen. Wie das funktioniert, erfahrt Ihr demnächst im Level-III-Training hier auf meine-börse.de.
Im angefügten Chart gut zu sehen ist:
- die im Konsolidierungsmuster ansteigenden Tiefs (higher lows),
- die Reversalkerze der vorvergangenen Woche
- und natürlich die große grüne Wochenkerze der letzten Handelswoche.
Und zum Schluss: Wie sich das neue Kursziel von 8.000 Punktenaus der Höhe der Korrekturformation ableiten lässt. Das Kursziel gilt, solange der S&P500 sich oberhalb der Ausbruchzone halten kann.

Ausblick:
Unsere Erwartung ergibt sich bereits aus dem oben Gesagten. Wir erwarten, dass die Indizes die begonnene Bewegung – ggf. nach kurzer Pause fortsetzen werden, es sei denn, der Konflikt in Nahost.
KW32: Wochenausblick vom 03.08. – 07.08.2026
Rückblick
Eine ereignisreiche Handelswoche liegt hinter uns.
Das Fed-Meeting am vergangenen Mittwoch brachte keine neuen Erkenntnisse. Der Zinssatz blieb erwartungsgemäß unverändert.
Dominierende Ereignisse waren der fortgesetzte sich beschleunigende Abverkauf im Chip-Segment, wo der südkoreanische Kospi in der Spitze bis zu 42% unter seinem Allzeithoch vom 22.6. notierte, um am Freitag um spektakuläre 18% zu steigen. Übrig bleibt eine Wochenkerze mit langer Lunte und zwar einem rotem, aber kleinem Kerzenkörper – eine sog. Hammerkerze, die möglicherweise eine Gegenbewegung einleitet. Trotz dieser Achterbahnfahrt blieb der Index – auf das Jahr 2026 bezogen – stets im grünen Bereich.

Spektakulär auch die Ergebnisse zweier Big Techs:
Microsoft legte nach Zahlen im Donnerstagshandel um bis zu 15% zu, während Zweifel an Metas KI-Strategie den Titel um ca. 10% in die Tiefe schickten. Am Freitag wiederholte sich das zweigeteilte Bild – dieses Mal waren Amazon + 15% und Apple mit bis zu – 10% die Protagonisten. In der Regel sind die Unternehmen mit der weltweit höchsten Marktkapitalisierung eher schwerfällig in ihren Bewegungen – ein Move von 15% ist da eher die Ausnahme. Im Fall von Microsoft könnte damit eine einjährige Konsolidierungsphase ihr Ende gefunden haben. Und Amazon notiert nur wenige Dollar unter seinem Allzeithoch.
Auf Indexbasis soll noch ein Blick auf die Monatskerzen folgen: Im Tech-Bereich dominiert die Farbe rot, auch der S&P500 produzierte eine rote Kerze, die an einen sog. Doji erinnernd viele Fragen offen läßt. (Remember: Doji kleiner Kerzenkörper, d.h. geringe Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs signalisiert Unsicherheit oder Unentschlossenheit.)
Auf Wochenbasis jedoch sind bei Nasdaq 100 und S&P500 Umkehrkerzen zu verzeichnen.
Und unser Dax? Er schaffte es bis auf wenige winzig kleine 9 Pünktchen bis an sein bisheriges Allzeithoch bei 25.900, fiel von dort jedoch leider recht kraftlos um gute dreihundert Punkte zurück. Die letzte Entschlossenheit für einen nachaltigen Ausbruch ist leider noch nicht zu erkennen.
Ausblick
Die spannendste Frage in den kommenden Tagen wird sein, ob der Techbereich das Vorwochentief halten kann und – falls ja – wie. Eine Seitwärtsbewegung, eine sich hinziehende Bodenbildung oder doch noch eine kleine Bärenfalle nach unten?
Zur Erinnerung: Unser Basisszenario mit einem möglichen Tief in der zweiten Augusthälfte bleibt bestehen. Eine zwischengeschaltete Erholung ist da kein Widerspruch. Nach den Big-Tech-Quartalsberichten – traditionell dem Höhepunkt einer jeden Berichtssaison fehlen ein wenig die Impulse. Und auch saisonaler Rückenwind – Stichwort: Urlaubszeit/rückläufige Liquidität – ist eher nicht auszumachen. Nichtsdestotrotz die wichtigsten Handelsmarken am Beispiel des Nasdaq 100:
Über dem Freitaghoch bei 28.606 bietet die Gapunterkante bei 28.721 den nächsten Widerstand, bevor bei knapp 29.000 eine ganze Reihe früherer Hochs und Tiefs ein wahres Bollwerk an Widerständen zu überwinden wäre incl. des bisherigen Abwärtstrends. Hier ist eine Pause hochwahrscheinlich.
Nach unten bieten die Retracements und Unterstützungen bei 27.795/27.729 und 27.607 Halt.
Falls erneuter Abwärtsdruck aufkommt, befindet sich bei 26.00 sowie 25.400-25.800 das nächste Unterstützungsband.

KW31: Wochenausblick vom 27.07. – 31.07.2026
Rückblick:
Irgendwann schlägt er dann doch wieder durch – der Nahost-Konflikt. Wer sich mit den Charts der Ölsorten Brent Crude-Oil bzw. West Texas Intermediate Crude Oil auskennt – konnte beobachten, wie sich die Preise seit Anfang des Monats dynamisch nach oben bewegten – in der Spitze bis zu 36%. In der Sprache der Fibonnacci-Relationen erreichten die Kurse recht exakt das 61,8% Retracement der Abwärtsbewegung vom 24. April bis Ende Juni.
In der Folge stiegen die Inflationsbefürchtungen wieder deutlich an – auch die EZB deutete die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung an.
Hinzu kamen die glänzenden Geschäftszahlen Zahlen von Alphabet – die Marktreaktion fiel mit knapp 7% Kursabschlag verhalten aus. Die mittlerweile hinlänglich bekannte Befürchtung, dass sich die gigantischen KI-Investitionen nicht rechnen könnten, scheint neben anderen Belastungsfaktoren – Liquiditätsverknappung in den Kapitalmärkten auf grund der Mega-Börsengänge von Space X und SK Hynix sowie rekordverdächtig hoher Neuemissionen von Unternehmensanleihen (mehr als 300 Mrd. USD in 2026) – Kaufimpulse von Investoren zu dämpfen.
Dennoch deutet sich zum Wochenende ein kräftiger Rebound an – besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen von Dax-Schwergewicht SAP stützen den heimischen Leitindex, der nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch mit neuen ATHs in seine zähe Range zurückgekehrt ist. Die im vergangenen Wochenausblick genannten Marken: das 38ger Retracement bei 25.133 Punkten sowie das 50ger Retracement bei 25.279 Punkten, das mit der Oberkante des Gaps vom 8. Juli einen kleinen Kreuzwiderstand bildet, wurden erreicht. Der Kreuzwiderstand jedoch wirkte als Bremse und beendete vorerst den Rücklauf. Übergeordnet bleibt das Chartbild jedoch bullisch – und auch ein weiterer Versuch mit der Möglichkeit, das Gap zu schließen, bleibt somit vorstellbar. Mit einem nachhaltigen Ausbruch nach oben rechnen wir zur Zeit allerdings nicht.
Space X
Ein heftiger Kursabschlag von über 14% bei“ Elon Musk’s“ Tesla lenkt den Blick automatisch auf Space X, die zweite Wirkungsstätte des Herrn Musk.
Dort entwickelt sich das von uns in früheren Beiträgen skizzierte typische „IPO-Szenario“. Nach diesem Szenario folgt einer „feurigen“ hochdynamischen Einstiegsphase in den Aktienmarkt eine Phase der Preisfindung und der Entwicklung eines „normalen“ Handels, die sich sehr, sehr lange hinziehen kann.

Ausblick:
Auch die kommenden Woche dürfte noch nicht von sommerlicher Ruhe gekennzeichnet sein. Im Gegenteil: Sowohl das Fed-Meeting am
29. Juli – es wird überwiegend mit einer erneuten Zinspause gerechnet – als auch die am gleichen Tag nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen von Microsoft und Meta dürfen als kursbewegend angesehen werden. Mit Amazon und Apple folgen einen Tag später am 30.7.26 die Zahlen zweier weiterer Schwergewichte. Die Big-Tech-Ergebnisse bilden traditionell den Höhepunkt der Berichtssaison. Wir dürfen gespannt sein.
Unserem Basisszenario, in dem ein wichtiger Tiefpunkt im August erreicht werden sollte, geben wir einem direkten Anstieg gegenüber nach wie vor den Vorzug. Dennoch kann zuvor ein Ausflug nach Norden durchaus stattfinden.
KW30: Wochenausblick vom 20.07. – 25.07.2026
Rückblick:
Unser in der vergangenen Woche vorgestelltes Basisszenario hat an Wahrscheinlichkeit gewonnen. Zwar wird in der vor uns liegenden Handelswoche mit einer Gegenbewegung gerechnet, ein Ende der Korrektur bleibt das z.Zt. weniger wahrscheinliche Szeanrio.
Lange rote Wochenkerzen und z.Zt. zweistellige Kursverlsute in Asien – im unmittelbaren Anschluss an die Zweitplatzierung von SK Hynix an der Nasdaq – kennzeichneten das Bild. Unser heimischer Index – im bisherigen Jahresverlauf bekannterweise eher durch Underperformance am besten beschrieben – hielt sich in diesem Umfeld mit einer Handelsspanne von rund 600 Punkten recht stabil.
Sollte vor der erwarteten Rücklaufbewegung noch ein weiteres Tief „erforderlich“ sein, so wäre der Bereich um 24.561 ein mögliches Sprungbrett. Ziele wären die Retracements der Abwärtsstrecke vom Allzeithoch bei 25.900 bis zum Freitagstief bei 24.651 (gleichzeitig Gap Close der Ende Juni gerissenen Aufwärtslücke): das 38ger bei 25.133, das 50ger bei 25.279, das durch die Oberkante des Gaps vom 8. Juli einen kleinen Kreuwiderstand bildet. Die Oberkante dieses Gaps bei 25.475 bietet zusammen mit dem 61ger Retracement und der ehemalgen Ausbruchsmarke bei 25.507 einen weiteren markanten Rücklaufbereich.

Die Zahl der vergangenen Woche war jedoch kein Inflationsdatum, kein Übernahmeangebot und auch keine neue Kreditsumme zur Finanzierung von KI-Investitionen, nein es war die Anzahl der von der Vermögensverwaltung des US-Präsidenten getätigten Trades. Nach diesen Gerüchten sollen mehr als 21.000 Börsendeals für Mr. Presidents Portfolio getätigt worden sein.
Ausblick:
Dem EZB-Entscheid am kommenden Donnerstag wird kein marktbewegender Einfluss beigemessen, das Zinsniveau sollte unverändert bleiben.
Ein Lackmustest in der kommenden Woche werden die Zahlen von Alphabet sein, die am Mittwoch nach Börsenschluss vorgelegt werden. Die Zahlen werden aller Voraussicht nach sehr gut ausfallen, entscheidend wird wie bei allen Unternehmensergebnissen der letzten Wochen die Reaktion der Marktteilnehmer darauf sein. Angesichts der läufenden Korrektur könnten bereits Schlussfolgerungen möglich sein, wie stark sich das überhitzte Sentiment bereits abgekühlt hat.
KW29: Wochenausblick vom 13.07.-19.07.2026
Rückblick:
Die Skepsis bzgl. des Dax-Ausbruchs aus der vergangenen Woche erwies sich als berechtigt. Am Montag erreichte der Index noch einmal ein neues Rekordhoch auf 25.902 Punkte (ca. 40-60 Punkte über den von uns angegebenen Kurszielen) – im Anschluss folgte ein zweitägiger Rückgang um ca. 1.000 Punkte. Seitdem erfolgt ein Rücklauf in die Retracements, wobei das 38ger Retracement bei 25.234 noch nicht wieder erreicht werden konnte. Nicht weit von hier verläuft die Unterkante des in der Abwärtsbewegung gerissenen Gaps bei 25.280 Xetra-Dax-Punkten.
Nachzutragen ist, daß seit dem 29. Juni Alphabet im Dow Jones die Verizon-Aktie ersetzt hat. Damit sind mit Apple, Amazon, Microsoft und Nvidia insgesamt 5 Tech-Schwergewichte im Dow Jones vertreten.
Am Freitag schliesslich startete der südkoreanische Chipkonzern SK Hynix sein Börsen-Listing an der Nasdaq. Der Ausgabepreis lag bei 149 USD, der Erlös bei 26,5 Mrd. USD. 26,5 Mrd. bezeichnet den höchsten Erlös, den jemals ein ausländisches Unternehmen an einer US-Börse erzielt hat. SK Hynix gehört neben Samsung zu den beiden tragenden Säulen des südkoreanischen Leitindex Kospi.
SK Hynix im Tageschart – südkoreanische Börse

Das am Mittwoch veröffentlichte Fed-Protokoll unterstrich die Entschlossenheit des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh, die Inflation konsequent zu bekämpfen.
Ausblick:
Sollte es dem Dax gelingen, die Abwärtskurslücke bei ca. 25.500 Punkte zu schließen, hätte er gleichzeitig einen Rücklauf an das Ausbruchsniveau und das alte Allzeithoch bei 25.507 vollendet. Im bullischsten Fall stünde nach einer Atempause der erneute, direkte Angriff auf die 26.000 auf der Tagesordnung. Hier wäre die Unterstützung durch die US-Indizes allerdings zwingend, so dass dieses Szenario nicht unser Favorit ist. Hintergrund: zeitlich bräuchten die US-Indizes noch etwas Luft, um die kräftige Frühjahrsrallye noch etwas ausbalancieren zu können und „Kraft“ für den nächsten Aufwärtsschub sammeln zu können. In unserem Basisszenario bilden die Indizes im August ein wichtiges Tief aus. Die Chartbilder sind allerdings übergeordnet nach wie vor bullisch, so dass auch das Alternativszenario eines direkten Ausbruchs im Hinterkopf behalten werden muß.
Wichtigste Konjunkturdaten in der kommenden Woche sind der Consumer Price Index (CPI) am Dienstag und der Erzeugerpreisindex (PPI) am Mittwoch.
Am Dienstag eröffnen die US-Banken den neuen Berichtszyklus an den US-Börsen.
Außer Morgan Stanley – 15.7. – öffnen Bank of America, Citibank, Goldman Sachs, JP Morgan und Wells Fargo am 14. Juli ihre Bücher.
Big Tech – der jeweilige Höhepunkt einer Berichtssaison – greift erst ab Ende des Monats in das Geschehen ein.
Einen Vorgeschmack gibt am Donnerstag Taiwan Semiconductor Manufacturing.

KW 28: Wochenausblick vom 06.07.- 10.07.2027
Rückblick – endlich – er hat’s getan:
Die wichtigste Nachricht aus deutscher Sicht ist für uns Börsianer sicherlich das neue Allzeithoch im Dax nach einem Jahr mit oftmals zähem Ringen – unterbrochen von volatilen Hakenschlägen. Erst danach folgt das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und der Rücktritt des Bundestrainers.
Zum Wochenschluss liegt der Dax mit 25.779 Zählern ca. 270 Punkte oder rund 1% über seinem bisherigen Allzeithoch bei 25.507 und hinterlässt eine große grüne Wochenkerze. Somit steht die spannendste Frage für die kommenden Woche schon fest: Kann sich der Dax dauerhaft in dieser Höhenluft behaupten oder muss er sich erst ein wenig z.B. durch eine Seitwärtsbewegung akklimatisieren.
Für alle Fälle: Mögliche nächste Ziele auf der Oberseite sind bei 25.844/863 zu finden, bevor die runde 26.000er Marke lockt. Unterstützungsbereiche auf der Unterseite liegen bei 25.000 bis 25.200. Tiefer sollte der Dax in den nächsten Tagen möglichst nicht fallen, um einen nachhaltigen Ausbruch für sich in Anspruch nehmen zu können.
Die erste Abbildung zeigt den Dax im Wochenchart:

Die zweite Abbildung – Xetra-Dax im Tageschart -mahnt uns ein wenig zur Geduld. Die Freitagskerze befindet sich fast vollständig außerhalb des Bollinger Bandes. -> Link. Dieser beliebte Indikator zeigt uns, dass der Kurs zu schnell zu weit gestiegen ist und das unmittelbare Aufwärtspotenzial begrenzt ist. Für Nicht-Investierte also kein günstiger Einstiegspunkt. Im Chart sind ähnliche Konstellationen markiert. Schaut sie Euch an!
Hinzu kommt, dass der Dax an einer 1,618ter Extension knabbert.

Ganz anders das Bild in den USA. Der Dow Jones wartete zwar ebenfalls mit neuen Allzeithochs auf – Nasdaq 100 und S&P500 brachten die 5. Woche einer (milden) Konsolidierung hinter sich. Besonders die heiss gelaufenen Techs zeigten relative Schwäche.
Weil’s so schön ist, Widerstand und Unterstützung im Future des S&P 500: Bereich um 7.600 als Widerstand – 4 mal war hier Schluss und Bereich um 7.400 als Unterstützung – 5 Auflagepunkte.

Aufhorchen ließen zwei weitere Nachrichten in der vergangenen Woche:
Zum einen kündigte Apple drastische Preiserhöhungen von bis zu 60% an – als Folge der immens gestiegenen Halbleiter- und Speicherchips-Preise. Die Kehrseite der Medaille der parabolischen Rallye in diesem Sektor bei explodierender Nachfrage: Stichwort KI. Gleichzeitig sprachen Analysten bereits von KI-getriebener Inflation.
Zum zweiten blieben die bereits am Donnerstag publizierten Arbeitsmarktdaten mit nur 50.000 neu geschaffenen Stellen deutlich unter den Erwartungen.
Ausblick:
Die spannendste Frage ist bereits oben skizziert. Schafft es der Dax – ggf. nach kurzer Konsolidierung – seinen Weg nach Norden fortzusetzen? „Overseas“ rechnen wir bei Nasdaq 100 und S&P 500 eher mit einer Fortsetzung der Konsolidierung, auch wenn kurzfristig noch etwas Platz ist zum oberen Ende der Range, während der Dow Jones noch Luft nach oben hat und weiter steigen kann. Ab dem 15. Juli beginnt die neue Berichtssaison – ein Blick auf die Aktien der Banken kann hier möglicherweise Aufschluss über die Erwartungshaltung der Investoren geben.
KW 27: Wochenausblick vom 29.06.-03.07.2026
Rückblick:
Die Aktienmärkte folgten der in der letzten Woche angesprochenen Statistik, wonach nach dem großen Verfall im Juni oftmals eine Phase der Konsolidierung bzw. erhöhter Volatilität folgt. Mit nur 590 Punkten im Dax entschied sich unser heimischer Index für eine moderate Form der Bewegung – in der Disziplin „Seitwärtsbewegung“ hat er im vergangenen Jahr ja sehr viel Erfahrung gesammelt.
Im Vergleich hierzu hat der Nasdaq 100 knapp 6% eingebüßt – und wird wohl erstmals wie auch der S&P 500 seit März diesen Jahres eine rote Monatskerze ausbilden. Der Dow Jones hingegen wird das erste Halbjahr 26 wohl mit der dritten grünen Monatskerze in Folge abschließen. Neben einem Favoritenwechsel (weg von sehr gut gelaufenen Techs – hin zu defensiveren Branchen und Werten mit Catch-up-Potenzial) mag auch der fallende Ölpreis seinen Teil hierzu beigetragen haben. Er erreichte das Vorkriegsniveau (Rückgang seit Hoch – knapp 40%)
Nachdem am Mittwoch nach Börsenschluss die von Micron Technology vorgelegten Quartalszahlen mit einem Kursplus von ca. 15% von den Investoren bejubelt wurden, sorgten auf Indexebene schlechte Nachrichten von Apple für Abgaben. Apple kündigte an, die Preise für seine Geräte aufgrund stark gestiegener Preise für Speicherchips erhöhen zu müssen. Hier deutet sich also an, dass einer die Zeche bezahlen muss für die gigantische Rallye im Chip- und Halbleiterbereich. Hinzu kam das Gerücht, dass der Börsengang von Open AI auf 2027 verschoben oder aber Abstand von der angestrebten Bewertung genommen werden sollte. Aussichten, die Investoren immer skeptisch stimmen.
Zum Schluss unseres Rückblicks möchten wir uns noch der Entwicklung der Space X-Aktie zuwenden. Nach dem kolossalen Mediengetöse zum IPO flachte das Interesse doch überraschend schnell ab. 600 Mrd. USD Verlust an Marktkapitalisierung soll der bisherige Rücklauf der Aktie bedeutet haben. Besonders traurig stimmt natürlich die Nachricht, dass Elon Musk kein Billionär mehr ist.
Spannend wird zu beobachten sein, ob die Aufnahme in den Nasdaq 100 und die hierdurch ausgelösten Käufe von passiv investierenden ETFs den Kurs weiter stützen kann. (s. auch unsere Beiträge in den vorangegangenen Wochenausblicken).

Wir werden die Entwicklung der Aktie weiter begleiten. Grund: Es deutet sich ein typischer Kursverlauf nach einem IPO an. Zum IPO wird das Papier gepushed, die so erzeugten Zeichnungsgewinne werden materialisiert. Vor allem Investoren, die bereits vor dem Börsengang investiert waren, erzielen die höchsten Gewinne. Bis die Aktie sich von der „Sondersituation des IPO“ lösen kann und in einen gängigeren Handelsrhythmus übergeht, kann eine geraume Zeit vergehen.
Ausblick:
Historisch gesehen ist der Halbjahreswechsel durch etwas stärkere Schwankungen gekennzeichnet. Traditionell werden im Fondsbereich Anpassungen vorgenommen (s. auch Window-Dressing). Der Start in den Juli verläuft eher positiv. Am 4. Juli ist in den USA Feiertag – Independence Day, 250 Jahre Unabhängigkeit. Da der 4. Juli auf einen Samstag fällt, bleibt die Börse in den USA am Freitag, den 3. Juli geschlossen. Wir denken an den Feiertags-Bias, der den Kursen etwas Optimismus verleihen könnte.

Medial dürften die Kommentare zum bisherigen Börsenverlauf 2026 und die Prognosen für den weiteren Jahresverlauf nicht lange auf sich warten lassen.
Unternehmensseitig dürfte der Report von Nike am Dienstag von großem Interesse sein. Trotz der Fußball-Weltmeisterschaft – fast immer Garant für verstärktes Interesse im Sportartikelbereich – ist die Aktie in der vergangenen Woche durch ein neues Mehrjahrestief aufgefallen. Der bisherige Kursrückgang seit dem Allzeithoch in 2021 beläuft sich auf ca. 77% und dauert immerhin schon fast 5 Jahre. Auch wenn die Geschäftszahlen ein weiteres Mal die Ergebnisse verfehlen sollten, kann aus dem einstigen Highflyer ein interessanter Turnaround-Kandidat werden – eine Bodenbildung sollte allerdings in jedem Fall abgewartet werden. Von daher ist Nike ein Kandidat für die Watchlist.

KW 26: Wochenausblick vom 22.06.-26.06.2026
Rückblick:
Die Absichtserklärung einer Waffenruhe und anschliessende Friedensverhandlungen in Nahost- zum ersten Mal schriftlich – ließ die Aktienmärkte mit grünen Vorzeichen in die neue Woche starten. Die entstandenen Aufwärtslücken (Gaps) wurden im Wochenverlauf sowohl im Nasdaq 100 als auch im S&P 500 geschlossen. Einen Spalt offen blieb das Gap im Dax und im Dow Jones.
Deutliche (kurzfritstige) Marktreaktionen erzeugte der erste Auftritt des neuen US-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh. Deutlicher als bereits bekannt, sieht er seine Rolle als Hüter der Geldstabilität. Darüber hinaus kündigte er eine umfangreiche Überprüfung der Arbeitsweise der Fed an.
Bis Jahresende werden fünf Arbeitsgruppen die Arbeitsweise der Fed überprüfen: Bilanzverwaltung, Datennutzung und Produktivität, Inflationsbewertung und nicht zuletzt die Kommunikation mit den Kapitalmärkten sind die Themen. Die Zinsen blieben – wie erwartet – unverändert.
Aufgrund eines US-Feiertags am Freitag fand der große Verfall an den US-Märkten bereits am Donnerstag statt. Grüne Vorzeichen dominierten das Bild. Auf Wochensicht bleibt das Bild bullisch. Der Nasdaq 100 z.B. bewegt sich mit nur 360 Punkten Abstand zu seinem Allzeithoch.
Der Dax verbrachte die gesamte Woche in einer recht engen Handelsspanne von ca. 500 Punkten – wie gehabt in seiner seit einem Jahr währenden Seitwärtsphase.
Der erste Raketen(p)flug – erste Handelswoche von Space X
Schaut Euch den Chart an! Alles Wichtige ist darin markiert. Seit Dienstag sind die ersten Optionen auf Space X erhältlich. Und daran denken: Ab 29.6. bauen die ETFs auf den Nasdaq 100 Positionen in Space X auf – ab diesem Datum ist Space X Mitglied im Index.
Einig sind sich die Kommentatoren und Analystenhäuser in einem: Die 1,8 Billionen USD Bewertung von Space X sind sehr, sehr stolz.
Beispiele von Börsengängen, bei denen nach einer initialen Anstiegsphase eine sehr, sehr lange Zeit der Konsolidierung folgte, sind zahlreich.

Ausblick
Saisonal gesehen folgt dem großen Juni-Verfall eine volatilere Marktphase mit erhöhter Korrekturgefahr, bevor im Juli oftmals die sog. Sommerrallye beginnt. Mögliche Treiber sind starke Unternehmensergebnisse, ab Mitte Juli eröffnen die US-Banken die Berichtssaison für das 2. Quartal 2026.
Unternehmensseitig berichtet als Vertreter der KI-Story Micron Technology am Mittwoch, nachdem am Dienstag Fedex als Vertreter „traditionellerer“ wirtschaftlicher Aktivität einen Blick in seine Bücher gewährt.
KW 25: Wochenausblick vom 15.06.- 18.06.2026
Rückblick:
Die US-Märkte setzten ihre Korrektur nach einer anfänglichen Gegenbewegung mit neuen Bewegungstiefs fort. in Es folgte eine volatile Bodenbildungsphase, die – ja wer? – donald t. mit seiner lt. Washington Post 38. „Nahost-Friedensverkündung“ am Donnerstag beendete. Justament einen Tag vor – ja wovor wohl? – dem Mega-Börsengang von Space X, der der Menschheit den ersten USD-Billionär bescherte.
Zu der Korrektur des Nasdaq 100 ist anzumerken, dass weniger die Korrekturtiefe mit ca. 8% Minus als die Dauer – nur 5 Handelstage (vgl. Gummibandeffekt im Wochenausblick der Vorwoche) wurden benötigt – bemerkenswert sind. Zurück bleiben ein Doppelboden (Level I) im Tageschart und eine grüne Wochenkerze.
Was die Earnings der im letzten Beitrag vorgestellten Oracle und Adobe anbelangt, so waren die Marktreaktionen in beiden Fällen negativ ( jeweils ca. -19%). Oracle verfehlte trotz exzellenter Ergebnisse die Markterwartungen bzgl. des „KI-Ausblicks“, bei Adobe scheinen die Schwierigkeiten anzuhalten. Nachdem der Konzernchef bereits drei Monate zuvor seinen Weggang angekündigt hat, verlässt auch der Finanzchef, der zu Marvell wechseln wird, das Unternehmen. Der Titel bleibt weiterhin auf der Watchlist.
Ab 29.6.26 (bereits nach 15 Tagen) dürfen Space-X-Aktien durch eine Regeländerung in den Nasdaq 100 aufgenommen werden. D.h. passive Investmentfonds, die ETFs auf den Nasdaq 100 kaufen, kaufen ab diesem Datum die Aktie. Interessierte nehmen sich den Titel auf die Watchlist, um diesen Effekt, der stützend wirken dürfte – zu beobachten.
Auch OpenAI (Chatgpt) soll mittlerweile seine Unterlagen für einen Börsengang noch in 2026 eingereicht haben. Interessant in diesem Zusammenhang: Open AI war anfangs als gemeinnützige Stiftung unterwegs – also ohne Gewinnerzielungsabsicht; interessanter Artikel hierzu bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/OpenAI. Sollten die Pläne Realität werden, stünden dem Jahrgang 2026 mit Space X, Anthropic und Open AI drei billionenschwere Börsengänge ins Haus. Die Auswirkungen der 3 Mega IPOs werden bereits heute heiß diskutiert: Allen voran, aus welchen Quellen das Kapital kommen soll. Werden vorher andere Assets (aus dem Nasdaq 100) verkauft? Anleihen abgestoßen?
Die Zinsentscheidung der EZB war so erwartet worden und von daher ein Nonevent (nicht kursbewegend).
Ausblick:
Ganz sicher bleibt die Entwicklung von Space X im Fokus von Investoren.
Die wichtigsten Termine der vor uns liegenden Handelswoche sind der US-Zinsentscheid am Mittwoch und der große Verfall/Hexensabbat am Freitag in Europa. Wegen eines Feiertags in den USA am Freitag – Juneteenth – Tag zur Erinnerung an das Ende der Sklaverei) wird der große Verfall vorverlegt und findet bereits am Donnerstag statt.
Am Mittwoch wird der neue US-Notenbankpräsident Kevin Warsh erstmals in seiner neuen Funktion an die Öffentlichkeit treten. Ganz sicher wird sich die focussierte Aufmerksamkeit auf Aussagen zur Inflationsentwicklung richten. Wir erinnern uns: die Inflationszahlen waren hoch, die Arbeitsmarktdaten besser als erwartet. Welche Schlüsse ziehen die Notenbanker hieraus?
Was machen unsere heimischen Indizes aus dieser Gemengelage?
Der TecDax – etwas später gestartet als der Nasdaq 100 und vielleicht nicht ganz so temperamentvoll in seinem Aufwärtsdrive – ging mit einem respektablen Plus von ca. 3,5% aus dem Handel. Und auch unser Dax schaffte ein respektables Plus von ca. 3% – das Ganze allerdings in einer zähen Seitwärtsphase.
Die nachfolgenden Charts zeigen Euch den Xetra-Dax – einmal in einer bullischen Variante. Hier könnte sich eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation bilden. Und einmal in einer bärischen Variante: Statt der Bewegung nach oben entwickelt sich ein Doppeltop. Der Dax würde noch einmal Schwung holen und erst einmal ein Stück nach unten wandern. Ihr seht, beide Varianten sind möglich.
Wenn Ihr selber solche Analysen erstellen möchtet – unser Level I – Training macht’s möglich. Also, ‚ran an den Speck:
1. Bullische Variante


KW24: Wochenausblick 08.06.- 12.06.2026
Rückblick:
In der abgelaufenen Handelswoche war von einer bevorstehenden saisonalen Sommerflaute (noch) nichts zu spüren.
In den ersten drei Handelstagen konnten die Märkte noch nahtlos an die euphorische Stimmung der Vorwoche anknüpfen. Positive Analystenkommentare und Quartalsergebnisse – beispielsweise von HPE (Hewlett Packard Enterprise) – ließen die Kurse prozentual zweistellig in die Höhe hüpfen. Dies änderte sich abrupt, als Broadcom – vor den Zahlen noch mit neuen Allzeithochs – die Anleger mit den am Mittwochabend nach Börsenschluss vorgelegten Zahlen enttäuschte. Die Enttäuschung bezog sich insbesondere auf den Ausblick für den KI-Bereich. Am Donnerstag schloss die Aktie mit einem Minus von ca. 13%, zu dem sich weitere Kursverluste von knapp 8% am Freitag gesellten, so dass insgesamt ein Minus von 20% in zwei Tagen zu Buche schlägt.
Am Freitag setzte nach Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen – sie waren besser ausgefallen als erwartet – ein Abverkauf auf breiterer Ebene ein, der Nasdaq als Vertreter der Techs verzeichnete mit 4,7% den stärksten Rückgang, die übrigen Indizes begnügten sich mit einem Minus von 1-2%.
Eigentlich sind gute Arbeitsmarktdaten doch eine positive Nachricht, oder? Warum fallen die Märkte?
Der Hintergrund ist die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer, die enttäuscht wurde. Passt diese Erwartungshaltung nicht mehr zum Marktgeschehen, positionieren sich die Investoren neu. Dies kann je nach Anlass eine kurzzeitige oder auch grundsätzlichere „Umkehr“ sein.
Wir halten an dieser Stelle fest: Sowohl die Broadcom-Reaktion als auch der heftige Abverkauf im Nasdaq verdeutlichen, wie stark die Märkte nach einer sehr, sehr starken Rallye – oftmals nur mit Superlativen zu beschreiben – überhitzt sind und wie ein gedehntes Gummiband kräftig zurückschnappen können.
Wird jetzt die überfällige Korrektur im Nasdaq eingeleitet?
Wie im letzten Ausblick berichtet, befinden sich die US-Indizes an einem sog. Inflection Point (einer Schlüsselstelle), der erheblichen Einfluss auf den weiteren Kursverlauf haben könnte.
Tiefe und Dauer der gestarteten Korrekturbewegung werden uns Aufschluss darüber geben, welche Lesart für die Märkte in den kommenden Monaten die wahrscheinlichere ist.
Doch zuvor richtet sich das Augenmerk auf die Road-Show zum Space X-Börsengang am kommenden Freitag, den 12. Juni. Hier haben wir einen kurzen Artikel zum Thema „Investition Weltall“ mit den wichtigsten Branchen ETFs und den Eckdaten zum Börsengang von Space X vorbereitet.
Kurze Randnotiz zum Thema Passive Investments:
Auch der MSCI-World verzeichnete ein neues Rekord-Hoch. Wer meint, mit einem Investment in den MSCI-World zu diversifizieren, kauft momentan zu 72%(!) US-Aktien.
Insgesamt erfreuen sich die ETFs hoher Beliebtheit. Die Käufe befinden sich auf Rekordhoch!
Ausblick
Neben dem Mega-IPO findet in der kommenden Woche die turnusmäßige EZB -Sitzung am kommenden Donnerstag statt.
Es wird mit einer Zinserhöhung gerechnet.
Die Erzeugerpreise (PPI Production Prices Index ) sind in der Euro-Zone sind auf 4,9% gestiegen. Die Erzeigerpreise gelten als Vorlaufindikator für die Entwicklung der Konsumentenpreise.
Darüber hinaus berichten Oracle und Adobe ihre Geschäftsergebnisse für das erste Quartal 2026.
Adobe zeigt eine interessante Ausgangskonstellation. Schaut Euch den Chart an!
ATH im November 21, mehrjährige starke Korrektur – ein Kandidat für einen möglichen Turnaround.
Aber besser immer abwarten, ob sich der Kurs tatsächlich Richtung Norden absetzen kann.
„Aufspringen auf einen fahrenden Zug“ heißt das Motto.
Der blaue Pfeil im Chart kennzeichnet ein weiteres klassisches Chart-Setup.
Korrektur bis auf’s 38,2% Retracement. Ist oftmals ein wichtiger Wendepunkt.

In unseren Augen ist eine starke Korrektur im Nasdaq keineswegs eine ausgemachte Sache. Für den Space X Mega IPO ist eine gute Stimmung an der Börse Pflicht. Außerdem haben US-Investoren eine Schwäche für Doppeltops….
KW23: Wochenausblick 01.-05.06.2026
Rückblick
Der in der vergangenen Woche veröffentlichte PCE (Personal Consumption Expenditures)-Index ist auf 3% gestiegen. Der PCE-Index ist das für die amerikanische Notenbank wichtigste Inflationsmaß.
Nach wie vor gibt es keine klare Tendenz im Nahost-Konflikt. Die Aktienmärkte zeigen weiterhin eine hohe Immunität gegen Belastungen, die aus diesem Krieg resultieren (könnten). Interessant wird sein, ob sich diese Immunität, falls tatsächlich eine Einigung erzielt wird, fortsetzt.
Zum heutigen Monatsanfang ist ein eher freundlicher Bias zu erwarten.
Unser heimischer Aktienindex imponierte mit einem furiosem Wochenbeginn am Pfingstmontag und damit verbunden dem Sprung über die 25.000er Marke, um danach in eine mehr oder minder stabile Seitenlage überzugehen. Der so entstandene Momentumverlust mit leichten Abgaben zum Wochenschluss führt zu einem deutlichen Docht in der Wochenkerze.
Wie bereits letzte Woche berichtet, wirft der für Mitte Juni angekündigte Space X-Börsengang seine Schatten voraus.
Im Nasdaq 100 wurden die 30.000 Punkte beim 2. Versuch übersprungen. Ob nachhaltig, bleibt abzuwarten bzw. eine erste Antwort könnten wir bereits in der vor uns liegenden Handelswoche erhalten. Runde Marken haben oftmals eine gewisse psychologische Signalfunktion an den Märkten, und der Kurs beschäftigt sich eine ganze Weile mit ihnen, bevor ein Richtungsentscheid erfolgt. Die US-Märkte befinden sich an einem sog. Inflection Point, der aus Sicht der Elliott-Wellen-Theorie eine Entscheidung über unterschiedliche Lesarten bzgl. des zukünftigen Kursverlaufs ( sog. Elliott-Wellen-Counts) nach sich ziehen wird.
Eine dieser Lesarten ist eine maximal bullische und der Aktienmarkt-Rallye in den 1990ger Jahren vergleichbar.
Folgend einige Beispiele für an den Internet-Boom dieser Zeit erinnernde Kursreaktionen. An dieser Stelle der Hinweis für alle Börsenneulinge: Eine solche Marktphase ist in keinerlei Hinsicht der Normalfall, sondern absolut aussergewöhnlich. 30 lange Jahre sind seit dem letzten vergleichbaren Technologie-Boom vergangen.
Nun aber zu den Beispielen: Dell meldet einen Anstieg seines KI-Server-Umsatzes um 757 Prozent.
Die Titel stiegen im Freitagshandel an der Wall Street (NYSE) um mehr als 30 Prozent auf ein Rekordhoch von 439,12 Dollar. Ein absoluter Rekord in der Firmengeschichte. Und – wie das so ist – sitzt die Verwandschaft gleich mit am Tisch: Hewlett Packard Enterprise (HPE) gewinnen 15% und Super Micro Computer (SMCI) 14 Prozent. Die Liste ist sehr, sehr lang. An der Hongkonger Börse erzielte Lenovo mit einem Plus von 22 Prozent den höchsten Zuwachs seit über 16 Jahren.
Und: Der europäische Technologie-Index hingegen rückte 1,2 Prozent vor.
Dell im Monatschart:

Noch ein kurzer Blick auf die Indizes in Fernost:
100% Plus seit Jahresanfang im Kospi (Südkorea)
Auch Japan präsentiert sich stark: In Tokio geht es für den japanischen Technologieindex Topix um 2,0 Prozent nach oben – auch hier ein neues Allzeithoch. Der Kospi verweilt knapp unter seiner Bestmarke, liegt aber seit Jahresbeginn bereits 100 Prozent im Plus.
Damit ist der Kospi gleichzeitig unser Chart der Woche – ein Index, kein Einzeltitel, der sich innerhalb von fünf Monaten verdoppelt:

Aber wir möchten auch den heimischen Markt nicht vergessen und werfen daher einen Blick auf den TecDax:
Und siehe da: Unsere heimischen Techs haben nach 4 1/2jähriger Konsolidierung den Ausbruch geschafft. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist ein solches Setup erfolgversprechend. Solange der Ausbruch gehalten wird, bleibt das Setup gültig. Eine erste Bestätigung ist das Halten der Bewegung per Monatsschluss.
Unten stehender TecDax-Monatschart illustriert das Gesagte:

KW22: Wochenausblick 25.-29.05.2026
Rückblick:
Erwartungsgemäß schlossen die Börsen vor dem verlängerten Wochenende mit grünen Vorzeichen. Der Feiertags-Bias lässt herzlich grüßen. Insbesondere der Dax setzte mit einer großen grünen Wochenkerze und einer Amplitude von gut 1.000 Punkten (sog. Trendkerze) ein Ausrufezeichen. Im gestrigen Feiertagshandel gelang zusätzlich der Sprung über die runde 25.000er Marke und eine flache seit dem bisherigen Allzeithoch bestehende Abwärtstrendlinie. Damit liegt das bisherige ATH bei 25.507 Punkten in Schlagdistanz.
Ob ein direkter Angriff im ersten Versuch erfolgreich sein kann oder zuvor noch eine Atempause erforderlich ist, bleibt abzuwarten
Etwas anders stellt sich der Wochenverlauf in den US-Indizes dar. Hier musste mit einer Fortsetzung der Korrektur gerechnet werden, die auch eintrat und bis zum vergangenen Dienstag andauerte. In „Vorfreude“ auf die am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlichten Nvidia-Zahlen ging es dann kräftig nach oben. Die Nvidia-Zahlen waren wie erwartet glänzend – und weitgehend eingepreist.
Auch bei den US-Indizes bleibt abzuwarten, ob der Angriff auf die 30.000 Punkte im Nasdaq 100 direkt stattfinden kann oder noch etwas Pause benötigt wird. Die US-Märkte haben einen strammen Anstieg ohne nennenswerte Konsolidierungen hinter sich, sind daher sehr „gedehnt“ und für Konsolidierungen entsprechend anfällig. Vorbörslich signalisieren die Futures allerdings neue Allzeithochs.
Ingesamt gesehen bleibt die Stimmung an der Börse positiv. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass Meldungen aus der politischen Ecke – die die kleinste Hoffnung auf die Öffnung die Straße von Hormus erlauben -, die Aktienkurse mit schöner Regelmäßigkeit in die Höhe hüpfen lassen – und die Ölpreise- zumindest ein wenig – in den Keller. Selbst steigende Renditen am Anleihemarkt und damit verbunden aufkommende Inflationssorgen, vermochten bis dato nichts daran zu verändern.
Ausblick letzte Maiwoche und Vorschau auf Juni:
Unsere im vergangenen Wochenausblick – KW21 – gezeigte Technik – Wie ermittele ich mögliche „Haltestellen“ in einer Korrektur? – hat sich ein weiteres Mal bewährt. Für die ganz Mutigen war auch ein kleiner Countertrend-Trade an dieser Stelle möglich.
In den kommenden Handelstagen wird sich erweisen, ob die Aktienmärkte direkt neue ATHS erklimmen bzw. die 30.000er Marke im Nasdaq100 angreifen oder aber erst noch einmal ein Luftholen angesagt ist.
Vieles spricht dafür, dass die aktuell positive Börsenstimmung bis Mitte Juni – hochgehalten werden soll.
Schließlich wartet auf Trader und Investoren ein abolutes Mega-Ereignis des Jahres 2026 an der Börse: Space X – der Börsengang, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll (und wahrscheinlich auch wird.).
Aus diesem Anlass werden wir in den kommenden Wochen den Sektor „Raumfahrt“ etwas genauer beleuchten.
Neugierige werfen schon einmal einen Blick auf die zugehörigen Branchen-ETFs, die unter den folgenden Kürzeln zu finden sind:
UFO, ARKX, NASA, ROKT, MARS.
Unser Chart der Woche ist der Chart von Nvidia in der Wochenansicht (1 Kerze = 1 Woche).
Hier zeigen die blauen Pfeile die Stellen im Chart, an denen der Kurs aus dem Bollinger Band herausgetreten ist. Das bedeutet, dass der Kurs zu schnell zu stark gestiegen ist. Im Anschluss folgt in der Regel eine zumindest kleine Korrektur. Tritt der Kurs vice versa nach unten aus dem Bollinger Band, heisst es entsprechend, dass der Kurs zu schnell zu stark gefallen ist. Eine empfehlenswerte Technik.

KW21: Wochenausblick 18.-22.5.26
Rückblick
Das wichtigste politische Ereignis war zweifellos die Reise von Mr. President in den Fernen Osten – nach China. Das Treffen mit Mr. Xi zog keine gemeinsame Abschlusserklärung nach sich sich. Mr. President zollte Mr. Xi Respekt bzgl. seiner Qualitäten als Leader einer Weltmacht, Fähnchenschwenken, lecker essen, und das war’s.
Während der Dax nach wie vor in seiner mittlerweile seit 1 Jahr bestehenden Seitwärtsbewegung verblieb, setzten die US-Indizes ihren Gipfelsturm unbeirrt fort.
Zum Wochenschluss nun steht die 24.00er Marke im Dax – mal wieder – unter Beschuss, und auch die US-Indizes signalisieren vorbörslich deutliche Abgaben.
Gleichzeitig lohnt ein Blick auf den USD und die Edelmetalle:
Während britisches Pfund und Euro gegenüber dem US-Dollar zurücksetzen, verlieren auch die Edelmetalle deutlich.
Wenn unterschiedliche Assetklassen zeitgleich (temporäre, auch relative) Hochs ausbilden, setzt dies in der Regel ein Ausrufezeichen und erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine – auch deutlichere – Korrektur.
Ausblick:
Höhepunkt in der kommenden Woche dürfte der Quartalsbericht von Nvidia am Mittwoch nach Börsenschluss sein. Interessant ist natürlich wie immer die Frage. „Wieviel von der Party“ ist bereits in den Kursen enthalten? Können die zweifellos glänzenden Ergebnisse und der Ausblick auf den weiteren geschäftlichen Jahresverlauf die Investoren zu weiteren Käufen motivieren oder heisst es: Enough is enough – zumindest für den Moment.
Darüber hinaus steht natürlich die Frage immer deutlicher im Raum, welche Schäden der nicht enden wollende Nahostkonflikt tatsächlich verursacht, nicht zuletzt im Hinblick auf steigende Preise, also die Inflation. Unter diesem Blickwinkel könnten die Kurse also durchaus zu schnell zu weit nach oben gelaufen sein.
Unten stehender Chart zeigt den Nasdaq 100.
An diesem Beispiel soll eine Technik gezeigt werden, die feststellen hilft, ob ein Bewegungsabschnitt beendet ist.
Auch eine noch so starke Rallye weist mehr oder weniger kleine Rücksetzer auf. Diese Rücksetzer werden ausgemessen – sowohl in ihrer absoluten Punktzahl als auch in ihrem prozentualen Wertzuwachs (s. blaue Kästchen im Chart).
In unserem Fall betrug der maximale prozentuale Rücklauf 2,75%, der größte Punktabschlag 750 Punkte.
Zieht man diesen Betrag vom Allzeithoch ab, landet man bei ca. 28.900 Punkten.
Dreht der Kurs in diesem Bereich – es handelt sich nicht um punktgenaue Marken – ist dies häufig ein guter Einstiegspunkt für eine Fortsetzung der Rallye. Geht es jedoch deutlich darunter, ist die Rallye – zumindest vorerst – beendet und man beobachtet die Retracements des gesamten Bewegungsabschnitts.
Fällt ein solcher Rücklaufbereich mit anderen charttechnischen Parametern zusammen (Hier: hypothetisch mit einer Trendlinie), erhöht sich die Signifikanz.

KW20:
Kommt etwas später wegen Erkrankung.
KW19
Rückblick:
Während der Einfluss der Fed-Zinsentscheidung wie erwartet ausfiel und der Einfluss auf das Kursgeschehen überschaubar blieb, bildete der vergangene Mittwoch mit den Quartalsberichten von vier Unternehmen der Magnificent Seven den Höhepunkt des Börseninteresses:
Während die Börsianer die Ergebnisse von Alphabet und Amazon mit Kursaufschlägen goutierten, straften sie insbesondere Meta mit Abgaben knapp unter 10% und Microsoft mit Abschlägen von 5%.
Ein Sonderthema am Markt bleiben die Investitionen in die KI, die im Rahmen der Earnings bekannt gegeben wurden:
Microsoft: 190 Mrd. USD
Amazon: 200 Mrd. USD
Alphabet: 175 bis 185 Mrd. USD
Meta: 120-140 Mrd. USD
Apple: Kein genauerer Wert zu erhalten.
Ausblick:
Nach der ereignisreichen Vorwoche dürfte in den kommenden Handelstagen zuerst einmal Durchatmen insbes. für die US-Märkte angesagt sein. Mit Palantir, AMD und Paypal warten aber auch noch weitere interessante Unternehmen mit ihren Geschäftsergebnissen auf; Meine-Börse ist kein Fan von Palantir.
In der kommenden Handelswoche „schwappt“ jedoch die Berichtssaison zu uns herüber:
Aus dem Dax berichten gleich acht Unternehmen:
Commerzbank, Henkel, Infineon, Daimler Truck, Rheinmetall, Siemens Healthineers, Vonovia und Zalando.
Der Dax blieb im internationalen Vergleich in den vergangenen Wochen performancemäßig deutlich zurück und bewegt sich z.Zt. in der Spanne des Vorjahresmonats, also auf gleicher Höhe wie im Mai 2025. Das momentane Fazit für den Buy-and-Hold-Investor lautet daher auf Jahressicht: Außer Spesen nichts gewesen. Im Vergleich dazu: Neue Allzeithochs in vielen Teilen der Welt: z.B.: von den US-Indizes S&P 500, Nasdaq 100 und Russell 2000 in nie dagewesener Höhe, ebenso Nikkei 200 und Kospi (Südkorea). Aber auch der italienische und der niederländische Aktienindex erreichten neue Bestmarken.
Aus dem momentanen Kursgeschehen im Dax lässt sich keine klare Tendenz ableiten. Statt unseren heimischen Index näher zu beleuchten, werfen wir als Beispiel für ein erfolgversprechendes Chart-Setup einen Blick auf Infineon:

Die wichtigsten Eckpunkte:
Hohe Zeitebene – Monatschart. Je höher die Zeitebene, desto bedeutsamer die Parameter: Unterstützung und Widerstand, Chartmuster, etc.
Mehrjährige Konsolidierung: Bricht ein Basiswert erfolgreich aus einem längerfristigen Chartmuster aus, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die einmal eingeschlagene Richtung für längere Zeit fortsetzt höher als in niedrigeren Zeitebenen.
Kursziel aus Chartmuster abgeleitet: Bei vielen der klassischen Chartmuster wird einfach die Höhe der Formation 1:1 abgetragen.
Für alle Neulinge: Diese Analysen könnt Ihr nach kurzer Zeit bereits selbständig durchführen. Schaut einfach in unsere Chartanalyse, Level I.
KW18
Eine ereignisreiche – wenn auch bei uns verkürzte – Handelswoche steht bevor:
Die Quartalsberichte der großen Tech-Unternehmen – s. auch unsere Rubrik
[b]“Big Tech“ – bilden traditionell den Höhepunkt einer jeden Berichtssaison. Hinzu kommen das Fed-Meeting und der Monatswechsel in den Mai [/b]
Nun ist es wieder einmal soweit:
Amazon: 29.4.26
Alphabet: 29.4.26
Meta: 29.4.26
Microsoft: 29.4.26 und
Apple: 30.4.26
Interessant wird sein, wie neben den zu erwartenden glänzenden Quartalszahlen die Investitionen in die Künstliche Intelligenz aufgenommen werden.
Wir erinnern uns: Ende 2025 herrschte unter den Investoren erhebliche Unsicherheit, ob sich die gigantischen Investitionen jemals rechnen werden und „leitete“ eine mehrmonatige Korrekturphase ein.
Je nach Quelle werden für das Jahr 2026 noch einmal Steigerungen dieser bereits rekordhohen Summen um ca. 50% erwartet.
Big Tech hat jedenfalls die Rally seit Ende März in erheblichem Ausmaß befeuert, was einmal mehr den Vorlaufcharakter der Börse verdeutlicht. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, wie weit das Zutrauen der Anleger und Trader reicht. Sprich: Gewinnmitnahmen ja oder nein, und falls ja: in welchem Ausmaß.
Am Mittwoch wird das Ergebnis der US-Notenbanksitzung (Federal Reserve) bekannt gegeben: der US-Zinsentscheid. Investoren rechnen fest mit einem unveränderten Zinssatz. Mit besonders großem Interesse wird die im Anschluss stattfindende Pressekonferenz verfolgt werden. Hier erhofft man sich natürlich Hinweise auf die künftige Inflationsentwicklung in den USA. Die geopolitischen Probleme halten leider unvermindert an.
Unter diesem Link kann die Pressekonferenz live mitverfolgt werden:
https://www.federalreserve.gov/
Während S&P500 und Nasdaq 100 unverändert steil nach Norden streben, führt unser Dax eher ein Mauerblümchendasein. So trennen ihn noch gut 1.000 Punkte von seinem Anfang 2026 erreichten Allzeithoch.
Statt des hier regelmäßig erscheinenden Blicks auf die Indizes, heute mal ein Blick auf die BASF-Aktie:
Der Titel arbeitet seit geschlagenen 4 Jahren an einer Bodenbildung. Sollte dies gelingen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Preise. Ein erstes Ziel wäre das 38,2% Retracement bei ca. 60,88€, ein Aufschlag von ca. 10%.

So eine Analyse könnt Ihr bereits durchführen, wenn Ihr unseren Level 1-Trainingsbereich durchgearbeitet habt. Also, ran an den Speck!
KW17
Rückblick
Wie berichtet, war die Korrektur der Aktienmärkte seit ihren in 2025 nach steilem Anstieg erreichten Allzeithochs nur als mild zu bezeichnen – ein Fakt, der bereits auf die bestehende Marktstärke hingewiesen hatte.
Diese Marktstärke führte in der abgelaufenen Handelswoche nicht nur zu großen grünen Wochenkerzen in den etablierten Indizes, sondern auch zu neuen Allzeithochs im S&P500 und Nasdaq 100. (Übrigens auch im Nikkei!). Treiber der fulminanten Rallye ist eindeutig Big Tech, das vor der Vorlage seiner Quartalsergebnisse mit hohem Momentum gen Norden strebt.
Am Freitag – als kurzfristig die Öffnung der Straße von Hormus verkündet wurde – gesellten sich auch Dow Jones und Dax und Co. zu den „Nordlichtern“, die mit ihrem Schwerpunkt eher im klassischen Industriebereich am stärksten von fallenden Ölpreisen profitieren „würden“.
Fazit: Große grüne Wochenkerzen all over the place!
Bei der vermutet 3. Ölpreismanipulation – Freitagnachmittag – ermittelt nun wohl die US-Börsenaufsicht
Das bereits in den vergangenen Wochenausblicken beschriebene Dilemma für Trader und Investoren sollte weiterhin im Hinterkopf behalten werden. Eine nach wie vor mögliche Eskalation im Nahostkonflikt könnte jederzeit den Aufwärtsschub an den Aktienmärkten umkehren und ggf. „krasse“ Abwärtsgaps zur Folge haben.
Ausblick
Die Politik als wesentlicher Einflussfaktor und unberechenbarer Volatilitätstreiber wird auch in der kommenden Woche ihrer Rolle treu bleiben. So dürfte die erneute Schließung der Strasse von Hormus – neben dem technisch überkauften Zustand zumindest kurzfristig für Abkühlung sorgen.
Die Berichtssaison nimmt Fahrt auf, von den Big Tech berichtet am Mittwoch, den 23.4, nach Börsenschluss Amazon, nachdem am Dienstag das z.Zt. nicht mehr ganz so „magnificente“ Tesla seine Zahlen vorgelegt haben wird.
Der eigentliche Schwerpunkt der Berichtssaison- die Highlightwoche der Big Tech’s – ist die Woche ab 27.4.26.
Nachfolgende Charts zeigen den Nasdaq 100 – einmal im 15 Min. Chart zur Illustration der Gaps und Unterstützungen – und einmal im Wochenchart, der die grüne „Monster“-Kerze zeigt!


In dieser Woche erscheint der erste Trainigsabschnitt über Fibonacci-Techniken, schaut einfach immer mal wieder vorbei!
KW16
Rückblick:
Mr. Trump schoss die Aktienindizes mit der Ankündigung einer 14tätgigen Waffenruhe im Nahostkonflikt kurzfristig in den Himmel und den Ölpreis (leider nicht) in die Hölle, aber zumindest kurzfristig prozentual zweistellig nach unten.
Für den Dax war damit die „Wochenarbeit“ erledigt, und er verbrachte die restliche „Arbeitszeit“ mit der Konsolidierung dieser Bewegung, ein nicht untypisches Muster. Das Ausmaß der Konsolidierung – ca. 38,2% und damit ebenfalls typisch- lässt für die kommende Woche alle Bewegungsrichtungen offen. Das zumindest vorläufige Scheitern der US-/Iran-Gespräche dürfte jedoch einem zügellosem Optimismus vorerst einen Riegel vorschieben.
Etwas mehr Zügellosigkeit darf man den US-Indizes – und hier insbesondere dem Nasdaq 100 und dem S&P500, attestieren, die auch an den Folgetagen nach der Ankündigung neue Hochs erreichen und in der Nähe ihrer Wochenhochs schließen konnten.
Der S&P500 bildete gar die größte bullische Wochenkerze seit Juni 2025 aus.
Earnings:
Am Freitag berichtete TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Europe) – s. Aktuelles vom 10.04.26 – einen Umsatzsprung von 35% für das 1. Quartal 2026. Die Reaktion fiel mit einem Plus von 1,4% eher verhalten aus. Kein Wunder: Hatten die Analysten dieses Ergebnis nahezu exakt geschätzt und die Marktteilnehmer die Party bereits gefeiert. In unserer neuen Sparte „Big Tech“ gibt’s eine Elliott-Wellen-Analyse für diesen wichtigen Titel.
Inflationsdaten: Der PCE (Personal Consumption Expenditures)-Index – auf grund seiner robusten Berechnungsweise die für die FED maßgeblichste Kennziffer unter den Inflationsdaten – bewegte sich im Rahmen der Erwartungen, der CPI (Consumer Price Index) wies einen Anstieg auf.
Ausblick:
Wie geht es weiter?
Es gibt ein Dilemma, das Investoren und Tradern auch in der kommenden Woche erhalten bleibt. Welches? Nicht schwer zu erraten – der Nahostkonflikt.
Diesen Umstand bitten wir unsere Leser, trotz geltender Waffenruhe und auch bei optimistisch anmutenden Kursprognosen weiterhin im Hinterkopf zu behalten.
Wichtigstes Ereignis der kommenden Woche dürfte der Beginn der US-Berichtssaison sein, deren Startschuss traditionell mit den Quartalsergebnissen der Banken zusammenfällt.
Die Termine sind:
Montag: Goldman Sachs
Dienstag: JP Morgan, Wells Fargo, Citigroup
Mittwoch: Bank of America, Morgan Stanley
Zu den Berichtsterminen der US-Schwergewichte – sprich: der Magnificent Seven erscheint ein gesonderter Beitrag.
Hier wird auch in einem kurzen Exkurs eine Trading-Strategie zum Thema Berichtssaison vorgestellt.
Kurzfristig ist insbesondere den US-Indizes weiteres Aufwärtspotenzial zuzugestehen. Aus den bisherigen Kursstrukturen seit den Tiefs Ende März lassen sich ggf. nach kurzer Konsolidierung Ziele bis in den Bereich 25.557 – bis knapp 25.900 und in der Folge nach einer abermaligen Konsolidierung Ziele bis 26.172 bis 26.483 – also neuen Allzeithochs – herleiten. Eine Änderung wird zeitnah kommuniziert.
Folgender Chart zeigt diese Möglichkeiten für den Nasdaq 100:

KW15
Rückblick:
Der Feiertags-Bias hat für Stabilisierung gesorgt. Der Dax schloss die Vorosterwoche ohne neues Verlaufstief mit grüner Wochenkerze ab, während seine US-amerikanischen Pendants noch ein weiteres Tief ausbildeten. Aber auch dort setzen lange grüne Kerzen im Wochenchart ein Ausrufezeichen.
Im Dow Jones und S&P500 endete somit eine Serie von fünf roten Wochenkerzen in Folge.
Inwieweit Monats- und Quartalswechsel – Stichwort: Window-Dressing – einen Beitrag geleistet haben, sei dahingestellt.
Politik:
Die Unsicherheit bzgl. des Nahostkonfliktes bleibt. Ultimatum ja, Ultimatum nein. Neues Ultimatum – ja, neues Ultimatum – nein?
Der Ölpreis spielt natürlich nach wie vor eine dominante Rolle.
Ausblick:
Termine:
In der neuen Woche dürften neben der Politik wichtige Inflationsdaten die Musik bestimmen:
Mittwoch – FOMC- Protokoll: Sitzungsprotokoll der US-Notenbank
Donnerstag: PCE (Personal Consumption Expenditures) – bevorzugtes Inflationsmaß der FED (US-Notenbank)
PPI (Producer Price index) – Erzeugerpreise
Freitag – CPI (Consumer Price Index) – Konsumentenpreise
Aktienindizes:
Der Blick auf die Aktienindizes läßt einen deutlichen „Willen“ zur Stabilisierung erkennen, s.o.: Obwohl die Nachrichtenlage sich in keinerlei Hinsicht gebessert hat – Mr. President stellt in immer kürzeren Zeitabständen ein nahendes Kriegsende in Aussicht und bleibt natürlich sowohl im Hinblick auf die Midterm-Elections als auch bodentiefer Umfragewerte unter Druck – reagieren die Aktienmärkte nicht mehr mit Ausflügen gen Süden.
Aus sentimenttechnischer Sicht spricht man davon, dass der Markt alles (bisher bekannte) Negative erst einmal eingepreist hat.
Die Aussicht auf die US-Berichtssaison ab der kommenden Woche und ein bevorstehender Dividendenrekord im Dax könnten die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer von geopolitischen Spannungen zumindest zeitweise ablenken. Darüber hinaus gehört der April auch unter saisonalen Gesichtspunkten zu den stärkeren Monaten im Jahr.
Fazit:
Sollten weitere – unerwartete – politische Störfeuer ausbleiben, gehen wir von einer mehrwöchigen Stabilisierung aus.
Eine großartige Übung für (künftige) Rebound- bzw. Retracement-Trader: Schaut Euch die Charts an – und notiert die zentralen Widerstände und Unterstützungen.
Ausgehend vom Monats- oder Wochenchart bis hinunter zu den Zeitebenen, auf denen Ihr (zukünftig) handeln möchtet!
Erläuterung und Beispiele findet Ihr unter Chartanalyse Level I, Unterstützung und Widerstand!
Alle genutzten Begriffe wie Sentiment – Fibonnacci – Gaps – Inflationsmaße, usw. werden von uns in separaten Beiträgen praxisnah erläutert.
Unten stehend ein aktueller Xetra-Dax-Tageschart:
Sowohl die Fibonnacci-Retracements als auch die Unter- und Oberkanten der eingezeichneten Gaps stellen potenzielle Rücklaufmarken dar.
Gaps (Kurslücken) tendieren dazu, früher oder später geschlossen zu werden.

KW14
Verkürzte Handelswoche – positiver Feiertagsbias?
Im Vorfeld wichtiger Feiertage steigt in der Regel nicht allein die Vorfreude auf die freie Zeit, sondern auch die Zuversicht der Marktteilnehmer an den Börsenplätzen. Dieses auch „Feiertags-Bias“ genannte Phänomen schlägt sich im langjährigen Vergleich in einer positiveren Performance für diese Zeiträume nieder. Aber zuerst ein Rückblick auf die vergangene Handelswoche:
Rückblick:
Der – wie berichtet – turbulente Wochenanfang mit Mr. Presidents Ankündigung eines quasi unmittelbar bevorstehendem Friedensabkommens wurde im Dax mit einer Handelsspanne von ca. 1.200 Punkten quittiert. Den Rest der Handelswoche verbrachte der Dax innerhalb dieser außergewöhnlichen Montagskerze – er bildete aus charttechnischer Sicht sog. Inside Bars aus, d.h. er konsolidierte die dynamische Bewegung.
Ganz wesentlich für’s Traden/Shorten: Wie bereits mehrfach erwähnt, steigt mit zunehmender Dauer besonders einer scharfen Abwärtsbewegung das Risiko heftigster Gegenbewegungen. Bestehende Gewinne aus Short-Positionen werden pulverisiert, spät eingegangene Short-Positionen rutschen vielleicht sogar ins Minus. Selbst ein protektiv eingezogener Stopp Loss-Kurs wird nur zu schlechteren Konditionen oder gar nicht ausgelöst.
Am Donnerstagabend folgten Nasdaq 100 und S&P500 unserem deutschen Leitindex und vollendeten ebenfalls eine obere Umkehr, der sich ein dynamischer Abverkauf am Freitag anschloss.
Ausblick:
Xetra-Dax:
Sollte weitere Schwäche auftreten, so bildet das noch offene Gap im Xetra-Dax bei 21.722-21.436 Punkten weiteren Support. Bei 21.438 liegt noch eine wichtige Fibonnacci-Projektion (Erklärung später.) Zuvor ist jedoch noch bei 21.863 – dem Vorwochentief – auf eine Gegenreaktion zu achten.
US-Aktienmärkte:
Im Nasdaq 100 ergibt sich aus der oberen Umkehr ein rechnerisches Ziel bei ca. 21.700. Das entspricht einem rechnerischen Abschlagspotential von ca. 2000 Punkten. Ob das Abschlagpotential unmittelbar ausgeschöpft wird, bleibt trotz des dynamischen Abverkaufs offen. Rein technisch befindet sich der Index im Tageschart unter dem unteren Rand des Bollinger Bandes, ist also deutlich überverkauft, so dass auf Gegenreaktionen zu achten ist.
Knapp unter 23.000 Punkten befindet sich der nächste Unterstützungsbereich – wie nachfolgender Chart zeigt.

Im S&P 500 liegt das Ziel aus der oberen Umkehr bei ca. 6.100 Punkten.
Besorgniserregend ist, daß auch die Index-Schwergewichte – insbes. Meta, aber auch Alphabet – mittlerweile Verkaufssignale gegeben haben.
Wir werden in den kommenden Tagen Updates für diese Titel erstellen.
Das wichtigste Wirtschaftsdatum der Woche ist der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die Börsen bei uns sind wegen Karfreitag geschlossen.
KW13 vom 23.03.-27.03.2026
| Rückblick: Der Nahostkonflikt und natürlich insbesondere die sich immer mehr abzeichnende Energiekrise mit ihren negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ließ die Zinsentscheidungen der Notenbanken verblassen – zumal wenig Überraschendes zu erwarten war und sich entsprechend auch wenig Überraschendes ereignet hat. Auch der große Verfall brachte nur einen kurzen Aufwärtsmove im frühen Handel, bevor der Dax das in unserem Update vom 19.3.26 beschriebene Top bestätigte. Der Wochenverlust betrug ca. 6,4%, der gesamte Rückgang seit dem Allzeithoch etwas mehr als 12%. Nach der starken Rallye der vergangenen Jahre ist ein Kursverlust in dieser Größenordnung – auch ohne ein kriegerisches Ereignis – immer einzukalkulieren. Dennoch ist der Dax im direkten Vergleich zum S&P500 deutlich schwächer. Dort betrug der Kursrückkgang in der Spitze ca. 7,7%. Ausblick: Die nächstgelegene Unterstützungszone bei 22.254 ist für den Xetra-Dax zu Wochenbeginn in Reichweite und mögliche Reaktionsmarke – von Norden wie von Süden – sollte er darunter gappen. Darunter warten ca. 21.700-21.800. Wichtig zur Struktur: Sollte der Dax in eine sich beschleunigende Abwärtsbewegung übergehen, sind deutlich tiefere Ziele wahrscheinlich (Unser genanntes Ziel aus der Oberen Umkehr bei 20.700-20.400 und sogar Richtung der 2025ger April-Tiefs.) Nachfolgender Chart zeigt den Xetra-Dax im Wochenchart. |

| Der S&P500 hat einen wichtigen Supportbereich kurzfristig unterschritten, und es bleibt abzuwarten, ob hier eine zumindest temporäre Erholung stattfinden kann. Falls nicht, könnte auch hier das Szenario einer sich beschleunigenden Abwärtsbewegung Wirklichkeit werden. Im Hinterkopf behalten sollte man: Ein nicht unerheblicher Teil der Marktteilnehmer rechnet mit baldigen Maßnahmen zur Eindämmung der Krise, da als politisches US-Großereignis die sog. Midterm elections im November anstehen. |

KW12 vom 16.03.-20.03.2026
| Knapp drei Handelstage lang gelang es dem Dax, sich in der Spanne der Vorwochenbewegung zu halten. Am gestrigen Mittwoch jedoch stürzte der Dax ab Mittag in die Tiefe – ausgelöst durch eine Verschärfung des Nahostkonflikts. Inzwischen hat er den Bereich des Vorwochentiefs nach unten verlassen und dami aus charttechnischer Sicht eine größere Topbildung vervollständigt, die ein rechnerisches (!) Ziel bei ca. 20.400 vorsieht. Nur eine schnelle Rückkehr in die alte Handelsspanne kann dieses Signal neutralisieren. Zu beachten ist jedoch, daß der Markt bereits jetzt sehr überverkauft ist, was oftmals zu schnellen, scharfen Gegenbewegungen führt. Am morgigen Freitag wartet darüber hinaus der große Verfall. (Erklärung folgt später!) Bemerkenswert am heutigen Donnerstag war die sehr schwache Gegenreaktion des Index im Bereich der Vorwochentiefs – zwei Reaktionen mit einer Spanne von nur 70 bzw. 80 Punkten, die weitere Schwäche wahrscheinlicher werden ließen. |

Dax im Tageschart

KW11 vom 09.03. – 13.03.2026

Rückblick
Das Wochentief im Xetra-Dax wie auch den US-Indizes wurde am Montag zu Handelsbeginn bei 22.927 Punkten ausgebildet. Es entstand eine große, grüne Tageskerze – eine sog. Trendkerze, d.h. der Eröffnungskurs entspricht mit geringer Abweichung dem Tagestief, der Schlusskurs mit geringer Abweichung dem Tageshoch – , der auch am Dienstag weitere Kursgewinne folgten, die das Hoch der abgelaufenen Handelswoche bildeten. An den folgenden Handelstagen verblieb der Dax innerhalb der Spanne der ersten beiden Handelstage. Die sich zunehmend eintrübende Stimmung trieb den Index im Wochenverlauf jedoch zunehmend dem unteren Ende entgegen.
Neben den kriegerischen Nahost-Auseinandersetzungen treten zunehmend die Sorge um den Private-Credit Markt sowie Befürchtungen vor den Folgen höherer Energiepreise in Form steigender Inflation, die wiederum nicht nur an den Zapfsäulen sichtbar bleibt, sondern auch perspektivisch auf Güter des täglichen Bedarfs durchschlagen und insgesamt die wirtschaftliche Aktivität hemmen dürfte.
Aus Sicht der Börse ist das Inflationsszenario schon Realität: So hat der Euro-Bund-Future nach ziemlich exakt einjähriger Korrektur neue Mehrjahrestiefs ausgebildet.
Der USD wird weiterhin als sicherer Hafen angesehen und konnte auch gegenüber Euro/USD zulegen. Die Edelmetalle hingegen verbleiben im Seitwärtsmodus und können somit auch in dieser Woche ihrer Rolle als Krisen-Asset nicht gerecht werden. (Warum dies eher typisch ist, erklären wir an späterer Stelle.)
Ausblick:
Mit der US-Fed-Zinsentscheidung am Mittwoch und dem ersten großen Verfall im Jahr 2026 am kommenden Freitag stehen gleich zwei hochkarätige, traditionell kursbewegende Ereignisse auf der Agenda.
Der weitere Kursverlauf in den Aktienindizes bleibt nicht nur aufgrund der Kriegsereignisse schwierig einzuschätzen. Auch im Bereich Private Credit Funds brodelt es mittlerweile deutlich. Hierzulande sollte dem Kurs der Deutschen Bank – s. auch unsere Meldung unter Aktuelles – nach Bekanntgabe ihrer Beteiligungen im Private Credit Bereich im aktuellen Geschäftsbericht und vor allem der darin geäußerten Absicht, ihre Engagements weiter ausbauen zu wollen – besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Aber auch die US-Banken sollten – nach den deutlichen Abgaben zum Wochenschluss – weiterhin unter Beobachtung stehen.
Entlang der anstehenden Termine wäre eine Seitwärtsbewegung innerhalb der Vorwochenspanne denkbar.
Bei aufkommender Schwäche wäre auf der Unterseite auch ein leichtes Unterschreiten des Vorwochentiefs mit anschließender Gegenbewegung vorstellbar, was eine sehr kurzfristige, hochspekulative Tradingmöglichkeit ergeben könnte.
Im beigefügten Chart sind gestaffelte Widerstände und Unterstützungen exemplarisch eingezeichnet. (Zu diesem zentralen Konzept der Technischen Analyse erscheint in Kürze ein ausführlicher Beitrag. Ebenso zum großen Verfall bzw. Hexensabbat).
Sollten sich im Wochenverlauf signifikante Änderungen ergeben, werden wir ein Update erstellen.
Termine
Mi – Fed-Zinsentscheid – Schwacher Arbeitsmarkt vs. Inflationsschub durch Energiepreise; schwaches 4. Quatal mit lediglich 0,7% BIP-Wachstum
Frei, 20.3.26 – Hexensabbat/großer VerfallRückblick:
US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag schickt Börsen gen Süden
US-Wirtschaft verliert 92.000 Jobs im Februar
Krieg im Iran/Nahen Osten: Weiterer Verlauf schwer absehbar/Ölpreis haussiert
Dax mit deutlicher Underperformance gegenüber US-Märkten
Charttechnisch dominiert eine lange rote Kerze im Wochenchart mit Schluss nahe Wochentief. (ca. -6,3% im Xetra-Dax).
Der im Dax-Update skizzierte Unterstützungsbereich wurde knapp getroffen. Ca. 300 Punkte ging es von dort aus aufwärts.
Ähnliches Kursverhalten zeigte sich im S&P500, s. auch unser Update vom 3.3.26.
Wichtig für alle Trader: Die hier beispielhaft aufgeführten Countertrend-Trades von gut identifizierbaren Unterstützungsbereichen aus sollten natürlich mit hohem Risikobewusstsein bzgl. Positionsgröße und Haltedauer bedacht werden. So sollte selbstverständlich eine das Wochenende einschliessende Haltedauer vermieden werden.
Berichtssaison: Positive Kursreaktionen auf Quartalsberichte von Broadcom (+4,8%) und Marwell Technologies (+18%).
Ausblick:
Wichtige Wirtschaftsdaten:
Mi – CPI – US-Consumer Price Index
Frei – PPI – US-Production Price Index
Kommentar: Der durch den Nahost-Konflikt ausgelöste Ölpreisschub (Brent in der Nacht zum Montag in der Spitze + 25%) läßt ungute Erinnerungen an den Ausbruch des Ukraine-Konflikts aufkommen. Insbesondere befürchtet wird ein durch hohe Energiepreise ausgelöster kräftiger Inflationsschub – der zur Vollbremsung von Wirtschaft und Konsum führen könnte.
Kapitalmärkte:
Noch ein kurzer Rückblick, dieses Mal auf die sog. Krisenassets (d.s. Anlagen, die bei aufkommender Unsicherheit/Panik für aus Verkäufen freiwerdendes Kapital gesucht sind.)
Mit Kriegsausbruch erschien plötzlich wieder der US-Dollar als sog. „Safe Haven“-Asset, das Gold als klassiches Krisen-Asset konnte nicht profitieren und verbleibt in seiner volatilen Seitwärtsbewegung.
Gleichfalls unter Druck gerieten die Kurse von Staatsanleihen – der deutsche Bund-Future markierte am heutigen Montagmorgen nach über 2jähriger Seitwärtsspanne ein neues Verlaufstief. Folgerichtig steigen die Zinsen für die 10jährige Bundesanleihe.
Aktienmärkte:
Dax – Xetra
Die in unserem Update vom 3.3.26 genannte Unterstüzungszone wurde – am heutigen Montag erneut mit einer Kurslücke zu Handelsbeginn unterboten.
Stützend wirkt hier ein wichtiges Fibonnacci-Retracement (61,8% Retracement der gesamten Strecke vom signifikanten April-Tief aus 2025 bis zum Allzeithoch bei 25.507 vom 12.1.2026), das bei 22.830 zusammen mit dem Kursbereich von 22.578/22.439/22.280 den Kursrückgang zumindest vorübergehend bremsen könnte.
Im Laufe der Woche werden – abhängig vom Kursgeschehen – weitere Updates erscheinen.

Analystenkommentar…
…US-Aktienmarkt insgesamt weiter nahe seines Rekordhochs notiert, zeigen einzelne Titel deutlich stärkere Schwankungen. Unter der Oberfläche der Indizes gebe es ungewöhnlich große Kursbewegungen,
-> Hindenburg-Syndrom: demnächst mehr dazu.
KW10 vom 02. – 06.03.2026
DAX–Ausblick:
Hieß es im ersten Entwurf zu dieser Rubrik am Freitagabend noch „Geopolitische Spannungen belasten weiterhin -> Ölpreis beachten“, so diktieren die Ereignisse vom Wochenende die erwartete Richtung an den Börsen wie folgt:
Die Indizes waren in der abgelaufenen Woche weiterhin in ihrer mehrmonatigen Range (Handelsspanne) gefangen. Zum Wochenbeginn werden nachgebende Kurse erwartet. Das Ausmaß und die Dauer dieser Kursreaktion sind momentan schwer abzuschätzen. Weiten sich die militärischen Auseinandersetzungen aus? Wird das iranische Regierungssystem abgelöst? Wie schwer sind die wirtschaftlichen Schäden durch die Sperrung/Einschränkung des Verkehrs auf der Straße von Hormus? Wie reagiert der Ölpreis? Diese und weitere Fragen werden das Marktgeschehen in den nächsten Tagen dominieren.
Bevor wir die Aktienindizes näher beleuchten, müssen wir den Blick noch auf ein weiteres (unerfreuliches) Thema richten. Am Freitag kam es zu deutlichen Kursverlusten bei Finanzwerten. Eine Folge zunehmender Besorgnis bzgl. der immensen (Über-)Investitionen in die KI bzw. KI-Infrastruktur. Background-Infos gibt es in Kürze hier. Ebenso wie Chartanalysen ausgewählter Finanztitel.
Doch nun zu den Aktienindizes:
Rückblick: Der Dax imponierte – wie schon seit Anfang des Jahres – mit relativer Stärke (er war im Vergleich bullischer) gegenüber den US-Indizes – die Kursmuster waren jedoch korrektiv (viele Überschneidungen/Überlappungen) und lassen anschließende Korrektur erwarten. Überschneidungen/Überlappungen signalisieren eine Pause in einem Trend.
Der Xetra-Dax wird heute mit einer gewaltigen Kurslücke (Gap) eröffnen. Im Chart eingezeichnet sind mögliche Unterstützungsbereiche (Supportbereiche), an denen der Kurs zumindest vorübergehend Halt finden kann. Diese Supportbereiche gilt es zu beobachten.

US-Indizes
Der S&P500 bildete bereits seit Ende Januar eine Seriefallender Hochs, eine sehr moderate Konsolidierung (Kursrückgang)setzte ein.
Der beigefügte Chart zeigt einen sehr markanten Supportbereich (Unterstützung) bei ca. 6630-6600 Punkten. Dieser setzt sich zusammen aus einem 78,6% Retracement und der unter Investoren viel beachteten 200-Tage-Linie (Durchschnitt der letzten 200 Tage) (Als Beispiel dient der Future auf den S&P500). In diesem Bereich dürfte es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Gegenreaktion kommen, d.h. der Kurs dürfte – zumindest im ersten Anlauf – wieder ein Stück nach Norden laufen.
Von diesem Bereich sind wir am heutigen Montag noch ein gutes Stück entfernt.

KW9 – Woche vom 23.02.- 27.02.2026
Dax Futures.
Geopolitische Spannungen – Iran-Krise – Ölpreis als Krisenindikator
Reaktion auf Supreme Court Urteil u. „neue Trump-Zölle“
-> Moderate Abgaben in Europa/Dax
-> Edelmetalle gesucht
-> Kryptos – weiterhin sehr schwach
Earnings:
Mittwoch Nvidia – Highlight der Woche
Do Salesforce
Markttechnik:
Hohe Put-Call Ratio US-Indizes
-> Erholung begünstigt?Zyklen:
20-Tage-Tief Dax – ca. Mitte der Woche
Für nachhaltigen Ausbruch aus der (aufgeweiteten) Schiebezone seit Juni ’25 fehlen Treiber und Momentum.
200-Tage-Linie 24.100.
s. Chart FDax
Zu beachten:
Monatswechsel/Freitag letzter Handelstag im Februar
Avi Gilburt: Elliottwavetrader…
We have already written an article debunking BAC’s own claim that its balance sheet and overall position have improved massively since 2009. And, as we concluded, there are issues sitting within BAC’s balance sheets that could lead to worse consequences than what they experienced during the Great Financial Crisis. In this article, we take a fresh look at the bank and its FY2025 financial results. And, it does not look any better….

Microsoft Chart 23-02-26
Viel zu lesen war in den letzten Jahren über die sog. Magnificent 7, die wir hier der Reihe nach beleuchten werden.
Microsoft
Nach langanhaltendem Hype mit satten Kursgewinnen ist die Aktie nach einem Allzeithoch bei 555,45USD Ende Juli 2025 in eine Konsolidierung eingetreten.
Bis heute hat der Titel ca. 30% seines Wertes abgegeben.
Soll man jetzt wieder einsteigen? Ein Blick auf den Chart hilft hier weiter.
Stand Chart: 23.2.2026, 1 Kerze – 1 Woche
Wir sehen den Bereich um 340 USD als starke Unterstützung (Fibunacci) eingezeichnet.
Was bedeutet das?
Das bedeutet, dass mehrere Chartparameter in diesem Bereich ein sog. Cluster bilden.
Oder auch: Viele Hände halten den Kurs.
In diesem Fall handelt es sich um Fibonnacci-Parameter. (Detaillierte Erklärung folgt später!)
Muss der Kurs dorthin kommen? Nein. Aber wenn er dorthin kommt, wird er für uns möglicherweise interessant.
Und wir werden ein Beispiel konstruieren, wie, d.h. mit welchen Instrumenten wir eine solche Situation für einen Trade nutzen können.
Bis dahin steht er bei uns unter Beobachtung (D.h. er kommt auf die Watchlist.)
JPMorgan-CEO Jamie Dimon zeigt sich weniger optimistisch als andere Führungskräfte bezüglich der Aussichten für den Rest des Jahres. Er verweist auf erhöhte Sorgen um Geopolitik, Defizite und Handelsfragen, die die Wirtschaft belasten könnten und die wir mit ihm durchaus teilen.
Bitte registriert Euch hier.

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