Finanz-Coaching
Ein neuer Begriff zieht seine Runden durch die Medien und in seiner Spur erleben wir heute eine expansive Trendfolge neuer Finanzcoaching Ansätze: die Geld-Dysmorhie.
Was ist Geld-Dysmorphie? Geld-Dysmorphie bezeichnet eine Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen und der tatsächlichen finanziellen Situation einer Person – das heißt, dass man seine Finanzen zum Beispiel sehr viel schlechter einschätzt, als es eigentlich der Fall ist; das klingt banal, ist es auch. Mit Geld-Dysmorhie gemeint ist eine verzerrte Wahrnehmung der eigenen finanziellen Situation.
Die eigene Wahrnehmung geht einher mit einer Einschätzung, mit einer Bewertung. Betroffene von Geld-Dysmorphie fühlen sich etwa ärmer oder auch reicher, als sie tatsächlich sind.
Manche Menschen haben immer Geldsorgen, selbst solche Menschen, die über genügend Geld zu verfügen scheinen.
Diese Sorgen beeinflussen nicht nur ihre finanzielle, sondern vor allem auch ihre emotionale und physische Gesundheit, indem sie Stress, Angst und sogar Depressionen verursachen können.
Im umgekehrten Fall zeigen Menschen, die sich einbilden, reich zu sein, gleichsam manische Züge, neigen zu einer Spieler- bzw. Zocker-Persönlichkeit, zur Verschwendungssucht und unkontrollierbarer Risikoneigung.
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