USA Aktuell
12.03.2026

Schulden maßlos.
40 Billionen Dollar Gesamtschulden der USA sind bald erreicht, die Schuldenquote liegt bei 123 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – gegenüber 65 Prozent im Jahr 2007. Und das ist die offizielle Lesart.
1 Billion Dollar wird der US-Staat allein dieses Jahr an Zinsen für diese Staatsschuld zahlen, mehr als für Verteidigung (ca. 835 Mrd).
7,8 Billionen Dollar neuer Schulden häufte donal t. bereits in seiner ersten Amtszeit an – bis dahin ein Rekord in absoluten Zahlen unter allen US-Präsidenten.
Am Beginn seiner zweiten Amtszeit sprach er von „maßlosen Staatsausgaben“, die er eindämmen werde. Erreicht hat er das exakte Gegenteil – und das wächst sich zu einem Risiko für die Finanzmärkte aus.
Schuldenmachen ist in den USA aber kein Einzel- noch ein Zufall; das hat Struktur. Was die Schuldenpolitik der USA unvergleichlich riskant macht: ist ihre Finanzierungsstruktur. 22 Prozent der US-Staatsschuld, und damit historisch und im internationalen Vergleich rekordverdächtig viel, hat das Finanzministerium über kurzlaufende Anleihen begeben, sogenannte T-Bills. Die laufen einen Monat bis zu einem Jahr und rentieren bei 3,7 bis 4,0 Prozent – gegenüber 4,7 Prozent bei zehnjährigen Treasuries und gut fünf Prozent bei dreißigjährigen.
Ja, früher war alles besser. Da löste der USD alle Geld- und Währungsprobleme. Aber diese golenen Zeiten sind vorbei.
Steigen die Zinsen, muss das Finanzministerium teuer refinanzieren. Und T-Bills binden Bankbilanzen – als Puffer brauchen Banken Barreserven, die kein anderes Geschäft finanzieren. Um Liquiditätsengpässe zu verhindern, muss die Fed einspringen. So zwingt der Staat die Notenbank indirekt, zu kaufen, was der Markt nicht will. Das nennt man einen Ciculosus Vitiosus; einen Teufelskreis.
Ein Mechanismus, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt. Steven Blitz, US-Chefökonom des Researchhauses TS Lombard, sprach es aus: das sei wie bei einem Alkoholiker, der immer nur noch ein Getränk nehmen und dann aufhören wolle: Es funktioniere so lange, bis es nicht mehr funktioniere.
Fast eine Million TRUMP-Memecoin-Inhaber stehen per Ende Juni mit zusammen 3,81 Mrd. USD im Verlust. Die Nansen-Analyse zeigt, dass lediglich knapp unter einer halben Million Wallets auf dem Token profitabel sind, während die große Mehrheit der Käufer Verluste trägt. Der TRUMP-Token hat damit die größte bezifferte Retail-Vernichtung unter politisch gebrandeten Memecoins erreicht.
Präsident Trump kauft im Februar Axon-Aktien ($AXON) im Wert von bis zu 5 Millionen Dollar. Wochen später strebt die Einwanderungsbehörde ICE einen 220-Millionen-Dollar-Deal mit dem Unternehmen an.
Bundesstaatsanwälte in Manhattan untersuchen, ob lukrative Wetten auf Vorhersagemärkten gegen Insider-Trading-Gesetze verstoßen haben. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf mögliche Verletzungen von Handelsvorschriften und anderen Gesetzen.
Ein Makler von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth versucht in den Wochen vor dem US-israelischen Angriff auf den Iran große Investitionen in bedeutende Rüstungsunternehmen zu tätigen. Dies berichtet die Financial Times.
Lockheed Martin Corp. 598,350 $ -2,80 %
Northrop Grumman Corp.
671,590 $ -1,05 %
Deutliche Unruhe im Private Credit-Sektor.
Erleben wir ein Revival? Wie vor der internationalen Finanzkrise schon einmal, bietet die Großbank Goldman Sache heute erneut Spekulationen auf den Wertverfall von Unternehmenskrediten an; Ihr erinnert Euch? Das „Ding“ mit den „toxischen Krediten und den „Default Swaps“, was dann zur Lehman-Pleite geführt hat?
Auch heute sind die Risiken in diesem Finanzsegment unumstritten – wir haben bereits im Februar darauf hingewiesen.
Heute kommt noch hinzu, dass die ca. 20% der privaten Kredite in diesem Segment in Unternehmen der Software-Branche schlummern und durch die neuen Geschäftsmodelle und die riesigen Investitionen der KI-Companies bedroht sind.
Kein Wunder, dass Anleger den Markt – immerhin 2 Billionen USD schwer – nun vermehrt und stärker in den Fokus nehmen; und dabei kritischer werden, zumal in der jüngsten Vergangenheit die Meldungen und „Rumors“ über Kreditprobleme aufgetaucht sind.Aktien von Banken und Vermögensverwaltern rutschen daraufhin bereits ab, Morgan Stanley fiel um 4,8 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als vier Monaten, zudem begrenzte die Großbank die Rücknahmen bei einem seiner privaten Kreditfonds. Na, klingelt’s?
Also, große Vorsicht mit Engagements in diesem Sektor!
Anthropic.
donal t. nennt es „ein radikal linkes Woke-Unternehmen“, was ja schon positive Auszeichnung genug ist. Lest den Artikel.
Status: Es ist ein privates Unternehmen (Privately Held Company).
Investoren: Das Unternehmen wird maßgeblich von Google und Amazon unterstützt.
Börsengang (IPO): Anthropic bereitet Berichten zufolge einen Börsengang vor, der frühestens 2026 stattfinden könnte.
Indirekte Investition: Die einzige Möglichkeit zurzeit, indirekt an der Wertentwicklung von Anthropic zu partizipieren, ist über spezialisierte ETFs (wie z.B. KraneShares Artificial Intelligence & Technology ETF) oder bestimmte Privatmarkt-Plattformen.
Das US-Gericht für internationalen Handel in New York entscheidet, dass Importeure gezahlte Zölle zurückerstattet bekommen dürfen, die der Supreme Court zuvor für rechtswidrig erklärt hat. Mehrere Unternehmen, darunter FedEx, klagen auf Erstattung; laut University of Pennsylvania könnten Rückforderungen etwa 175 Mrd. US-Dollar (rund 2,5 % des US-Haushalts) umfassen.
Meine-börse findet: das ist Ausbeutung im noe-kolonialistischen Stil:
Die Trump-Regierung ermöglicht eine große Goldbestellung zwischen den USA und Venezuela mit bis zu 1.000 Kilogramm Gold, die in die USA verschifft werden sollen.
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